Was passiert wenn man reines THC injiziert – und andere Cannabinoide

Die Effekte von reinem THC ohne die anderen Cannabinoide – wie sie seit einiger Zeit von pharmazeutischen Firmen ausprobiert werden – sind beeindruckend, wie in diesem Filmausschnitt aus der BBC-Dokumentation „Should I Smoke Dope“ zu sehen ist. Die Frau beschreibt die Gabe von reinem THC als „wie auf einem Begräbnis sein“, während die Kombination von vielen Cannabinoiden als „Spass“ empfunden wird:

Das Cannabishigh durch Mango verbessern – Das Mycren Terpen

Fotos von Mangos, Aus Wikipedia von W.A._DjatmikoWusstest du, dass Mangos das High durch Marihuana beim Kiffen bzw. Konsumieren erweitern können? Es klingt seltsam, aber es kommt alles auf die chemische Reaktion in deinem Körper an.

Sowohl Cannabis als Pflanze als auch Mangos enthalten beide eine chemische Substanz, das Terpen Mycren. Diese Chemikalie hilft den psychoaktiven Indigrenzien, die Blut-Hirn Schranke einfacher zu überwinden.

Schlechtere Sorten von Hanf haben üblicherweise gleiche Anteile an Mycren wie bessere Sorten. Wenn man die Erfahrung verbessern möchte, sollte man also den Anteil an Myren im Körper erhöhen.

Dies kann sehr einfach durchgeführt werden durch das Essen von Mangos. Das nächste Mal, wenn du in einem Obst und Gemüseladen bist, kauf doch ein paar Mangos und probier es aus beim Kiffen. Mangos haben nebenbei auch weitere gute gesundheitliche Auswirkungen: Es ist ein Antioxidant und hat krebsverhindernde Eigenschaften, einen guten Vitamingehalt, hohe Eisenkonzentrationen und enthält Tryptophan, einer Vorgängersubstanz von Serotonin.

Um das High zu verbessern:

Versuch mal die Mango etwa 60 Minuten bevor du Rauchst oder Verdampfst. Wenn du dann Rauchst, sollte das High deutlich schneller kommen. Das gesamte High sollte auch stärker und vielleicht etwas länger andauernd kommen.

Um die Länge des Highs zu verbessern:

Werd high und iss dann eine Mango. Eine Mango gegen den Fressflash zu essen kann definitiv den Zeitraum des Highseins verlängern. Es ist insbesondere gut für die vielen von uns mit einer hohen Toleranz gegenüber Hanf.

Experimentiere!

Jeder von uns ist unterschiedlich. Wenn eine Mango dir nicht hilft, versuch es doch mal mit zweien. Sei Kreativ – einen Mangosmoothie ist delikat und sollte auch schneller in den Blutkreislauf kommen..

Wenn du das mal ausprobierst, hinterlasse uns doch einen Kommentar, damit jeder weisst, was geht.. Wenn du Fragen hast, stelle sie auch in den Kommentaren!

Hintergrundinfos

Weitere tolle Hintergrundinfos zu Terpenen und was noch so an Substanzen in der Cannabispflanze vorkommt, gibt es in der grow! Ausgabe Mai/Juni 2012.

Bundesregierung stufte Cannabis um

Nicht nur in den USA tut sich was in Sachen Cannabis bzw. dessen Bestandteile als Medizin. Am 3.3.2011 beschloss die Bundesregierung mit der 25. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften eine Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (Bundestag Drucksache 130/11). So wird das generelle Verkehrsverbot von Cannabis aufgehoben und cannabishaltige Fertigarzneimittel zu medizinischen Zwecken zuzulassen. Was den Handel und Besitz von Cannabis betrifft, bleibt die Rechtslage unverändert. Nun muss noch der Bundesrat zustimmen.
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USA: DEA erkennt endlich Marihuana als Medizin an

Grafik zu Cannabis als MedizinWenn du gedacht hast, es könnte nach den Dekaden von Verlogenheit eine formale Entschuldigung geben, liegst du völlig falsch. Aber nun räumt die US-Drogenverfolgungsbehörde (DEA) zumindest ein, dass Marihuana einen unglaublichen medizinischen Wert hat – in dem sie den Pharmaunternehmen die exklusive Erlaubnis zur Herstellung von Pillen daraus gibt.

„Marihuana hat keinen wissenschaftlich haltbaren medizinischen Wert.“ Dies sagten die Unterlagen der Drogenverfolgungsbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika auf Seite Sechs des „White Papers“ der Behörde von Juli 2010 aus, mit der Überschrift „Position der DEA zu Marihuana“.

Aber nur vier Monate nach dieser „kein-medizinisches-Gras“ Stellungnahme der Behörde, kündigten sie an, dass sie eine Erlaubnis für die Regulierung von Vermarktung von pharmazeutischen Produkten, die aus der Pflanze gewonnen werden, vergeben wollen. Diese Produkte sollten THC enthalten, die primäre psychoaktive Komponente im Cannabis. (alternet)
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Zum 80. Geburtstag von Raphael Mechoulam

Es ist nun mehr als 45 Jahr her, dass Prof. Raphael Mechoulam zusammen mit seinem Freund Prof. Yehiel Gaoni am Weizmann-Institut für Wissenschaften in Jerusalem (Israel) erstmals die
vollständige Struktur des Cannabiswirkstoffes Delta-9-Tetrahydrocannabinol (Dronabinol) aufklärte. Seit dieser Entdeckung ist Prof. Mechoulam einer der führenden Experten der
Cannabinoidforschung und die gesamte Gemeinschaft der Cannabinoidforscher freute sich, mit ihm im Rahmen des Kongresses „Cannabinoids in Biology and Medicine“ in Jerusalem vom 31. Oktober bis 4. November seinen 80. Geburtstag zu feiern. Prof. Mechoulam wurde am 5. November 1930 in Sofia, Bulgarien, geboren. Wir wünschen Prof. Mechoulam und seiner Familie alles Gute für die Zukunft und ihm eine fruchtbare Fortführung seiner Arbeit.

Hanf-Forschung – Appetit, Unterschiede zwischen Extrakt und Reinsubstanz

Im neuesten IACM-Informationen vom 10.4.2010 wird unter anderem über Forschungen zu den Appetit anregenden Eigenschaften des Hanfes berichtet. Dort wird der Vergleich zwischen dem Dronabinol, das teuer künstlicher hergestellt werden muss, und natürlichem Cannabisextrakt mit allen Formen:

Wissenschaftler der Universität von Reading (Großbritannien) untersuchten die Wirkungen von Dronabinol (THC) und eines Dronabinol-reichen Cannabisextrakts auf die Nahrungsaufnahme von Ratten. Sie stellten „signifikante, wenn auch kleine Unterschiede im Muster der Wirkungen“ zwischen reinem Dronabinol und dem Cannabisextrakt fest und fügten hinzu, dass andere Bestandteile der Cannabispflanze „die durch Delta-9-THC induzierte Hyperphagie modulieren können, was sie interessant für weitere Untersuchungen hinsichtlich ihres therapeutischen Potenzials macht“. (Quelle: Farrimond JA, et al. Psychopharmacology (Berl), 27. März 2010 [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck])

USA: Kein Hanf in Idaho

Ein Gesetzesvorschlag, der die Legalisierung von industrieller Hanfproduktion vorsah, ist am Mittwoch in der Versammlung zu Landwirtschaft in Idaho gestorben. Der Vorschlag kam von Senator Tom Trail (R-Moscow), der sagte, dass Hanf eine multi-millionen Dollar Industrie darstellen könnte für die Bauern Idahos, die Arbeitsplätze schaffen und dem Staat Steuereinnahmen bringen.

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Israelische Regierung genehmigt Marihuana-Joints für Schmerzbehandlung

Hier habe ich folgenen Hinweis bekommen. Die Hanfplantage berichtete schon von der Marihuana-Therapieerforschung in Israel. Nicht zuletzt Forscht Dr. Mechoulam, der Entdecker des wirksamen Prinzips des THC, an der hebräischen Universität in Jerusalem.

Die Behörden haben bisher 700 Patienten erlaubt, Marihuana für medizinische Zwecke zu nutzen und erwarten, dass diese Zahl auf 1200 innerhalb von drei Monaten steigt. Die Behörden sind dabei, fünf oder sechs Produzenten zu lizensieren, die benötigt werden um die wachsende Patientenzahl zu bewältigen. Dr. Yehuda Baruch, der das ganze Programm leitet, sagt die durchschnittliche Verschreibung liegt bei 100 Gramm pro Monat.

Da sieht man mal wieder, wie Progressiv einige Länder in Sachen medizinisches Cannabis vorgehen. In Deutschland gibt es keinen Produzenten von medizinischem Marihuana.

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Studie: THC im Blut ist ist nicht unbedingt ein Anzeichen für einen aktiven Rausch

Baltimore, MD: Spuren von delta-9-THC, der primären psychoaktiven Substanz in Marihuana (Cannabis), können bei häufiggebrauchenden Personen bis zu sieben Tage nach dem Konsum nachweisbar sein. Dies sagt eine klinische Studie aus, deren Daten in der Zeitung „Addiction“ veröffentlicht werden.

Forscher am nationalen Institut für Gesundheit in Baltimore haben die Blut-THC Konzentrationen bei 25 chronischen Cannabisgebrauchern über eine Periode von sieben Tagen Abstinenz kontinuierlich untersucht.

Die Forscher berichteten, dass am siebenten Tag der Untersuchungen, also 6 ganze Tagen nach dem Konsum, noch immer bei sechs Personen identifizierbare THC (im Blut) Konzentrationen zu finden waren. Die am höchsten gemessene THC Konzentration bei Konsum (Tag 1) und Tag Sieben waren jeweils 7.0 und 3.0 ng/ml.

Sie schlossen daraus, dass „substanzielle Mengen Blut-THC noch mehrere Tage nach dem Absetzen bei chronischen Konsumenten verbleiben“

Vorherige Studien hätten zu dem Schluss geführt, dass niedrige THC-Konzentrationen im Blut von chronischen Gebrauchern nur für eine Periode von 48 Stunden anhielten.

Die Forscher merkten an, dass alle Personen die am Tag Sieben positiv getestet worden sind auf THC in ihrem Blut, weibliche Personen sind. Weiterhin, dass einige getestete Personen später positiv getestet worden sind, wobei der erste Test am Tag 1 negativ verlief.

Als Kommentar zu dieser Studie sagte NORML Vorstand Paul Armentano, dass „Die Ergebnisse fordern die bisherigen Erkenntnisse über das Testen auf geringe Mengen THC im Blut und dass es mit kürzlichem Konsum oder Einschränkungen im Strassenverkehr verbunden wird. Um genau zu sein, zweifelt diese Studie die bisherige Politik der Verkehrsgesetze heraus, welche die Fahrer mit jeder Konzentration von THC in ihrem Blut als Unfähig zur Verkehrsteilnahme und damit Kriminell macht. Die Resultate der Studie zeigen wiedereinmal auf, dass Drogenscreening nur eingeschränkte Aussagekraft haben, wenn es um Rechtsprechung im Falle von Marihuanakonsum und der Unfähigkeit zur Verkehrsteilnahme geht.

Der komplette Text der Studie „Do Delta(9)-tetrahydrocannabinol concentrations indicate recent use in chronic cannabis users,“ wird in der Zeitschrift „Addiction“ veröffentlicht.

via NORML, Detection Of THC In Blood Not Necessarily Indicative Of Recent Pot Use, Study Says, 8. Oktober 2009 – NORML kann auch angeschrieben werden: paul@norml.org

Langzeitstudie: Kein Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Schizophrenie

Logo von AbgeordnetenwatchIch habe am 16.8.2009 auf abgeordnetenwatch die Frage an unsere Drogenzarin Sabine Bätzing gestellt, ob sie denn schon die Studie zu Rauch-Hanf-Konsum und Schizophrenien (besser bekannt als Psychosen) schon kennt. Wie immer kannst du auch auf eine sinnvolle Antwort mit mir warten!
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Nachweiszeiten von Cannabis werden durch Stress und Diät beeinflusst

Sidney, Australien: Eine in kürze im British Journal of Pharmacology erscheinende Studie belegt, dass das Ausscheiden von Abbauprodukten des THC, dem THC-COOH, von den Reaktionen des Körpers auf Stress oder Schlankheitskuren, beeinflusst wird.

Untersuchungen an der Universität Sidney in Australien haben berichtet, dass Ratten, die dem Stresshormon ACTH ausgesetzt waren, höhere Mengen von Abbauprodukten des Cannabis im Blut hatten als die Kontrollgruppe. Ratten, denen die Nahrung entzogen wurde, hatten ebendfalls höhere Werte von THC-COOH, als die nicht-hungernde Kontrollgruppe.

Die Autoren der Studie sagen, dass ihre Ergebnisse eine physiologische Erklärung liefert für das Phänomen, dass manche Gebraucher der Droge auch lange nach dem Absetzen einen positiven Drogentest haben.

Das Abbauprodukt THC-COOH, ist der hauptsächliche Bestandteil, auf den Urindrogentests anschlagen. Diese Substanz sammelt sich im Körperfett an. Wenn das Körperfett abgebaut wird, werden auch Spuren von den Cannabissubstanzen freigesetzt. Diese sind zwar nicht Rauschfähig, aber können in den modernen, sehr genauen Drogenscreenings auch noch Monate später festgestellt werden.

Für mehr Informationen darüber, kontaktiere die Grüne Hilfe Netzwerk oder Paul Armentano, NORML Deputy Director, paul@norml.org (Englischsprachig)

via NORML

Neues Testgerät will übliche Drogen in 90 Sekunden finden

Ein jetzt vorgestelltes neues Drogentestgerät von Philipps nutzt magnetische Nanopartikel um die fünf am meisten genutzen Drogen im Speichel zu detektieren .

Philipps neues DrogentestgerätDas Gerät soll für Tests bei Strassenkontrollen durch die Polizei genutzt werden. Zu dem Gerät gehören wegwerfbare Aufbewahrungsbehälter und ein handlicher Computer. Die Behälter enthalten zum einen die Probenkammer, zum anderen die Nanopartikel. Die Partikel sind mit einem Biomolekülen überzogen, die sich an eine der fünf Drogen-Substanzgruppen binden: Kokain, Heroin, Cannabis, Amphetamin und Methamphetamin.

Der Test soll weniger als 90 Sekunden dauern und Konzentrationen von Eins zu einer Milliarde Teile in einem einzigen Mikroliter Speichel finden. Dieselbe Sensortechnik ist bereits für den Nachweis von Troponin, einem Protein, das Herzinfarkte ankündigt, eingesetzt worden – bei einem Tausendstel der Konzentration, die das Drogentestgerät aufspüren kann.

Die Kombination von hoher Sensibilitiät, niedrigem Probevolumen, Miniaturisierung, Geschwindigkeit und einfache Nutzung hat die Hoffnung für einen handlichen Biosensor, der genaue Tests durchführt aufleben lassen.
(Heise/TechnologyReview deutsch oder Technologyreview englisch)

Studien in Frankreich haben herausgefunden, dass Speicheltests „den Versuch, kürzlichen Cannabiskonsum nachzuweisen bei über 50% der Fälle versagen“ und dass die meisten Speicheltests schon zwei bis drei Stunden nach dem Konsum nichts mehr nachzuweisen können – und dass „falsche Positive“ nicht unüblich seien. Dennoch: Wenn dies eine neue Technologie ist, könnte es sein, dass diese Studien nicht mehr zutreffen.

Es gibt da natürlich vieles zu bedenken. Einer der größten Gründe gegen die Legalisierung ist das Argument, dass so viele stoned Autofahren würden. Wenn eine Technologie existiert, welche die Nutzung und die möglicherweise bestehende Beeinflussung beim Fahren nachweisen kann, hätten wir eine gute Handhabe gegen diesen Grund. Auf der anderen Seite ist es wieder das durcheinanderbringen von ausgewogener Körperchemie und einer tatsächlichen Beeinflussung. Egal wo du die Grenze ziehst – ob jetzt bei 1ng/ml oder 5mg/ml – es wird immer Leute geben, die Grenzen überschreiten und immernoch gut und sicher fahren können. (Das gleiche Argument könnten wir bei pegeltrinkenden Autofahrern anwenden..)

via NORML Stash

Update

Auch dieser Test sollte, wenn er denn in Deutschland zum Einsatz kommt, genauso wie der Pisstest, abgelehnt werden. Dies hat keinen juristischen Nachteil. Du kannst ihn ohne Probleme ablehnen und einen Bluttest verlangen. Falls jemand fragt, sag einfach, dass du in der Zeitung gelesen hast, dass die Schnelltests zu ungenau wären.

Kimberly starb, nachdem sie wegen Cannabisgebrauchs von der Transplantate-Liste gestrichen wurde

Kimberly Reyes wohnte und lebte bis zum 27. Juli in Big Island, Hawaii. Im März 2008 wurde bei ihr Hepatites diagnostiziert und ihr wurde im Juli geschildert, dass sie nur noch 30 Tage zu leben hätte. Es sollte ihr die Leber transplantiert werden. Die Familie sagt, dass sie die Anweisungen des Doktors befolgt habe, aber ihre Krankenversicherung, die Hawaii Medical Service Association, ihr die Deckung für das Transplantat, dass sie benötige, nicht geben wollte. Dies wegen drei Bluttests, die winzige Spuren von Cannabis in ihrem Körper ausmachten.

Kimberly Reyes verstarb im Hilo Krankenhaus am 27. Juli 2009, 16 Monate nach der Diagnose. In den Monaten nach der Diagnose litt sie an Leberzirrhose, chronischer Hepatites Infektion, Nierenversagen im Endstadion. Dazu das Hepatorenale Syndrom, das Leberversagen hervorruft und weniger Blutdurchfluss durch die Nieren zur Folge hat.

Ihr wurde zweimal die Zulassung für ein Transplantat durch die HMSA wegen „technischer Gründe“ verweigert. Dazu gehörte eine Teilnahme bei den Anonymen Alkoholikern, da sie zu schwach war, sagt ihr Mutter. Dennoch bekam Reyes am 17. Juli die Zustimmung von HMSA für ein Lebertransplantat.

Diese Zustimmung signalisierte der Reyes Familie ihre Probleme mit der HMSA seien Vergangenheit, sagte der Anwalt der Hinterbliebenen. Drei Tage später, mit den Ergebnissen der toxikologischen Untersuchungen, wurde das Transplantat verweigert. Die Proben zeigten Cannabisspuren im Körper. Sie sagte, die Nutzung des Marihuanas wäre eine „indiskretion“.

Auf Hawaii ist der Erhalt von medizinischem Cannabis möglich. Sie hatte aber kein Rezept für Marihuana. Ihre Eltern sagen, dass Kimberly schon „vor Jahren“ mit dem Rauchen aufgehört hätte, sie aber ein paar Züge einer Marihuanazigarette gezogen hätte um Angst, Schwindel und Schmerzen zu lindern.

(Honolulu Advertiser)

Wie viele Menschen, denen ähnliches wiederfährt, müssen noch wegen ihrem Gebrauch von Cannabis sterben bis diese Grausamkeiten gestoppt werden? Der Grund dafür, dass Kimberly Reyes zu den Anonymen Alkoholikern sollte, ist dass Alkohol die Leber abtötet und die Krankenversicherungen keine frischen Organe an Leute abgeben wollen, die gleich nach der OP wieder anfangen zu Saufen. Aber Cannabiskonsum hat keinen Einfluss auf die Überlebenschancen von Lebertransplantaten, denn Cannabis ist nicht hepatoxisch (Leberabtötend). Die Drogen, die das Krankenhaus Kimberly gegeben hätte gegen Angst, Schwindel und Schmerzen wären sehr viel gefährlicher für ihre Leber als der eine Joint, den sie geraucht hatte.

Es ist nicht mehr oder weniger als eine Todesstrafe für Kranke und Sterbende Personen nur auf der Basis von Moralvorstellungen.

via NORML Stash

Hanf bzw. Cannabis als Medizin bei Rheuma

Ist ja sehr interessant, auf dem Rheuma-Online Forum gibt es eine ausführliche Cannabis als Medikament-Diskussion, und sie ist schon 14 Seiten lang…
Es sind auch gut informierte ForennutzerInnen dabei: Die Bundestagsdebatte zu Cannabis als Medzin ist auch erwähnt.

Es gibt auch ein europäisches Projekt: „Cannabis gegen Schmerzen“. Und wie immer ist ein Link zur Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin sinnvoll für Hintergrundinformationen.

Kroatien legalisiert Cannabis

Nach Portugal hat jetzt auch ein weiteres europäisches Land legalisiert: Der Oberste Gerichtshof von Kroatien hat entschieden: Kroatische Kriegsveteranen dürfen jetzt ungestraft Marihuana, die Blüten von Cannabis, rauchen und die Pflanze selbst anbauen. Das geht aus einem Urteil des Obersten Gerichtshofes des Balkanstaates hervor, wie die Zeitungen in Zagreb am Donnerstag berichteten. Das Gericht reagierte auf die Berufung eines Veteranen, der in seinem Hinterhof Cannabis für den eigenen Gebrauch gezüchtet und dafür ein Jahr Gefängnis bekommen hatte. Der Mann ist nun frei.

Marihuana ist ein wirksames Medikament gegen Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS). Viele Ex-Soldaten aus dem Krieg gegen Jugoslawien (1991 bis 1995) leiden daran, heißt es in dem Urteil.

Experten gehen davon aus, dass etwa 18.000 kroatische Veteranen Symptome von PTBS, darunter Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und Selbstverletzungsneigungen aufweisen. Auf Deutschland hochgerechnet wären das etwa 328.000 Personen. Die sozialen Verwürfnisse bei dieser Störung sind noch vehemmenter: Fast 1.700 Veteranen hätten seit dem Kriegsende Selbstmord begangen, viele wären kriminell geworden. Auch Israel nutzt Cannabis für seine Soldaten gegen PTBS.

Kaum ist es illegal gibt es einen Schwarzmarkt für „Spice“

Kaum ist die Kräutermischung in Österreich illegalisiert worden, ist ein Schwarzmarkt für die Kräutermischung Spice entstanden. Toxikologe Rainer Schmid vom AKH in Wien berichtet dass für ein halbes Gramm etwa 100 Euro verlangt werde (Quelle siehe unten). Er spricht von einer „psychischen Bombe“. Ein super Stichwort für die Regenbogenpresse. Ich denke er bezieht sich da auf die reine Wirksubstanz und nicht auf die Kräutermischungen.

Ich bin gespannt, wie sich die illegalisierung auf den Spice-Markt in Deutschland auswirken wird… Die Strafverfolgung nimmt ja schon formen an, siehe den Link zuvor. Auf EBay konnte ich diesen Preis für Spice nicht ausmachen – allerdings geht es dort um die 40 Dollar los. Grosse Spice-Sammelpakete sind aber schonmal teurer: 6 Packungen a 3 Gramm für 300 Dollar. Nicht gerade Preisgünstig!

Die reinen Substanzen können im Internet von, zum Beispiel, chinesischen Herstellern zu beziehen. Von dem JWH-018 welches ich im Internet gesehen habe rate ich ab. Das was ich gesehen habe war bräunlich. Der Mensch, der das Molekül entwickelt hat, schrieb aber von einem „hellen beige“. Die industrielle Herstellung scheint also nicht sonderlich sauber abzulaufen.

Weiterhin wurde ein drittes Molekül HU-210 bei einer Beschlagnahme in Ohoi gefunden. Dieses Molekül ist in der medizinischen Cannabisforschung schon mehr bekannt als JWH-018 oder CP-47,497.

HU-210 soll sich ebenso stark an die Cannabinoid-Rezeptoren im Körper binden wie ‚CP-47,497‘, die Wirkung ist also um einiges intensiver als natürliches Cannabis sagte Schmid.

HU-210 wurde 1988 in einer Gruppe um Prof. Raphael Mechoulam entwickelt. Mechoulam hat auch das THC entdeckt und dessen wirksames Prinzip beschrieben.

Quelle: DiePresse Österreich

Ulmen TV setzt Interviewte unter Druck

Wie man mit provozierter Aggressivität Geld und Zuschauerquote macht, zeigt Ulmen TV. Das Konzept der Sendung u.a. mit Maurice Horstmann, zeichnet sich dadurch aus, dass ein Termin vereinbart wird, und zu diesem das Filmteam auftaucht – natürlich ohne den „Störfaktor“, der kommt erst später.

ulmen tv - die flash experten, rolf ebbinghaus Die Rechte an sämtlichen Bildmaterial werden einem dann geradezu abgerungen: Wir sind ja schonmal da, da können sie das auch unterschreiben. Sonst gehen wir wieder.. Sie wollen doch Werbung, oder?

Hier am Beispiel des Hanf Museums:

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Hanf als Medizin bei AIDS und HIV zum Welt-Aids-Tag

Die Rote Schleife
Hier zum Welt-Aids-Tag eine kurze Information zu Hanf als Medikament bei AIDS/HIV:
Aids-Patienten verlieren wegen Appetitlosigkeit und Unwohlsein oft in kurzer Zeit stark an Gewicht. Patienten berichten, daß sie nach Cannabiseinnahme zum ersten mal wieder richtig Appetit verspüren. Ein appetitanregender Effekt bei Aids und Krebs wird bereits bei Tagesdosen von 5 mg THC beobachtet. Die Dosierung kann bei Bedarf bis auf täglich 20 Milligramm gesteigert werden. In einer Studie mit Magersüchtigen brachte THC keinen Erfolg. Jüngst wurde über eine positive Beeinflussung des Gewichts bei Patienten mit Morbus Alzheimer, die die Nahrungsaufnahme verweigerten, berichtet (Volicer 1997). Überraschenderweise nahm unter THC im Vergleich zum Plazebo auch das verwirrte Verhalten ab. Erfahrungsbericht

Noch immer werden schwerstkranke Personen gejagt und Menschenunwürdig behandelt! Bloss weil die jetzige Cannabispolitik hochpolitisiert und moralistisch ist, heisst das nicht das sie nicht zu etwas gesundheitlich Sinnvolleren änderbar ist.

Quelle: Cannabislegal.de: Cannabis als Medizin