Abgebrannt? Versuchs mal mit Drogen verkaufen

Ein Bericht über die Arbeit, medizinisches Marihuana an die Abgabestellen zu verkaufen. Junge Amerikaner wurden schwer getroffen von der Wirtschaftskrise. In Kalifornien ist das Bereitstellen von Gras an medizinische Abgabestellen eine lukrative Quelle für Geld.

21.1.2011: Tony schlägt den Kofferraum zu und klettert auf den Fahrersitz. Er legt sein Telefon auf die Konsole und lässt den Motor an. Ich sitze auf dem Mitfahrersitz. Tony ist wie einer von vielen kalifornischen 20-odersoetwas-jährigen Typen. Er arbeitet an seinem Collegeabschluss. Er hat eine Freundin. Er hat sogar sein eigene Business gestartet.

Aber ich frage ihn, als er das Auto aus dem Parkplatz fährt, wieviel Marihuana wir wohl herumfahren?

„Vierundvierzig Pflanzen,“ sagt er lachend „Nicht so viele.“
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Neue Literaturübersicht: 200 Studien zu dem therapeutischen Potential von Cannabis von NORML

Grafik des NORML Booklet Cover - Cannabis in der TherapieIn dieser Woche hat die US-Amerikanische Legalize-Organisation NORML die vierte Auflage ihrer Literaturübersicht zu dem therapeutischen Nutzen von Cannabis veröffentlicht. Das Review umfasst nahezu 200 Studien und ist auf dem neusten Stand (2011).

„Emerging Clinical Applications for Cannabis & Cannabinoids: A Review of the Recent Scientific Literature“

In dem jetzt erhältlichen Bericht werden etwa 200 neu veröffentlichte wissenschaftliche Studien über die Sicherheit und Effektivität von Marihuana und seinen Komponenten in der Behandlung und Handhabung von neunzehn Krankheitsbildern besprochen: Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), chronische Schmerzen, Diabetes Mellitus, Dystonie, Fibromyalgie, gastrointestinale Störungen, Gliome und andere Krebs-Arten, Hepatites C, Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Inkontinenz, arterielle Hypertonie, Multiresistente Staphyloccus aureus (MRSA), Multiple Sklerose, Osteoporose, rheumatischer Arthritis, Tourette Syndrom, Juckreiz und Atemstillstand im Schlaf.
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DHV im Video: Halbzeitbilanz der Cannabis-Petitition in Deutschland

Die Petition “Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten” läuft jetzt bereit (mehr) seit 3 Wochen und hat mehr als 9000 Unterstützer. Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband zieht Bilanz und diskutiert die Frage ob die Petition ein Erfolg ist. Zudem stellt er klar: Wir sind viele und das Mitzeichnen an der Petition birgt kein Risiko der Strafverfolgung. Zudem beschreibt er wie jeder weitere Unterschriften sammeln kann und wie ihr euch vernetzen könnt.

Video vom DHV

Der DHV hat dazu ein Video online gestellt:
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Marihuana halbiert das Wachstum von Lungenkrebs

Die aktiven Inhaltstoffe von Marihuana halbieren das Wachstum von Lungenkrebs und reduzieren Signifikant die Fähigkeit des Krebses, sich auszubreiten. Dies sagen Wissenschaftler von der Havard Universität, welche die Chemikalien sowohl im Labor als durch Mäusestudien getestet haben. Lungenkrebs fordert mehr Opfer als Brustkrebs, Prostatakrebs und Dickdarmkrebs zusammen.

Sie sagen, dass dies das erste Experiment ist, welches aufzeigt dass die Komponente Delta-Tetrahydrocannabinol (THC) das EGF-induzierten Wachstum und die Verbreitung verhindert. Lungenkrebs mit überstarkem epidermalen EGF-Faktor sind für gewöhnlich Hochaggressiv und Resistent gegen die Chemotherapie.

THC, welches die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 aktiviert, funktioniert ähnlich wie das Endocannabinoidsystem, welches im Körper natürliche Stoffe produziert und diese Rezeptoren aktiviert. Die Wissenschaftler schlagen vor, dass THC oder andere Designerstoffe, welche diese Rezeptoren aktivieren, ein gutes Ziel sind um Lungenkrebs zu behandeln.

via current, quelle science daily, veröffentlicht im American Association for Cancer Research (2007, April 17). Marijuana Cuts Lung Cancer Tumor Growth In Half, Study Shows.

Kalifornien: Strafen für Cannabisbesitz reduziert zum 1. Januar 2011

Marihuana in Kalifornien GrafikUSA: Mit dem Beginn des 1. Januars 2011 werden einige Strafen für den Besitz von Marihuana in dem Bundesstaat Kalifornien reduziert. Marihuanabesitz bis zu einer Unze (etwa 28 Gramm) werden dann nur noch wie ein Vergehen behandelt, so ähnlich wie zu schnell Fahren.

Jede Person die mit dem Besitz erwischt wird, muss nun nicht mehr verhaftet werden, muss nicht ins Gefängnis und wird keinen Eintrag im polizeilichen Führungsregister bekomen. Als Teil des neuen Gesetzes muss die erwischte Person nun auch nicht mehr bei Gericht erscheinen.

via krcrtv

Post für Cannabishäftlinge in den Knast

Einige von uns können Weihnachten nicht zuhause feiern… deswegen denkt doch mal darüber nach, Ihnen was in das Gefängnis zu schicken. Sie freuen sich über Kontakte und Literatur:

Jürgen Hahnel sitzt wegen der Nicht-Anerkennung einer gerichtlichen Verurteilung wegen Cannabisbesitzes. Er freut sich über Post von dir, an: Jürgen Hahnel, z.Zt. Schloss 1, 72108 Rottenburg/Neckar, Deutschland.

Marc Emery wurde wegen eines bi-lateralen Abkommens an die USA wegen Hanfsamenhandels in Kanada ausgeliefert. Hanfsamenhandel ist in Kanada keine Straftat, in den USA wurden ihm dafür fünf Jahre aufgebrummt. Er hofft, dass Menschen ihm Bücher und vor allem Magazine, auf Englisch, schicken. Die Gefängnisbibliothek sei furchtbar und nur mit alter Lektüre bestückt. Bitte sendet Marc’s Leselektüre an: Marc Emery #40252-086 Unit Q Pod 2, CI D Ray James, PO Box 2000, Folkston GA, 31537 – USA. Bitte nur ein Magazin oder Buch pro Umschlag/Paket.

Wir alle Danken für deine Unterstützung!

Cannabispetition Mitzeichnen!

Ich habe gerade die neue Cannabis-Petition mitgezeichnet und mit dort als Mitzeichner Nr. 2102 eingeschrieben! Mach auch du mit – und sag deinen Freunden bescheid!

Text der Petition: Cannabiskonsumenten entkriminalisieren.
Der deutsche Bundestag möge Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes beschließen, durch die konsumbezogene Cannabisdelikte (Besitz, Erwerb und Anbau geringer Mengen) in Deutschland konsequent entkriminalisiert werden.

Die Begründung kann man auf der Übersichtsseite zur Petition weiterlesen..

Vier Fakten zur Cannabis-Petition

  1. Die Petition ist heute schon gemessen an der Zahl der Teilnehmer erfolgreicher als jeder Protestmailer des Deutschen Hanfverband und das trotz der relativ hohen Hemmschwelle sich extra registrieren zu müssen. Wenn die Petition auf diesem Niveau noch 10 Tage weiterläuft, wird sie mehr Teilnehmer haben als alle Protestmailer des DHV zusammen!
  2. Das Risiko der Strafverfolgung oder Repression aufgrund der Teilnahme an der Petition ist gleich 0. Der Petitionsausschuß ist ein seriöser und nicht-kommerzieller Anbieter und nimmt Datenschutz ernst. Google und andere Suchmaschinen erfassen die Teilnehmer an den Petitionen nicht – ihr brauchst also auch keine Angst zu haben dass euer Chef euch dort findet – außer er zeichnet selbst mit ;-) Außerdem kann aus der Teilnahme an einer Petition in keinster Weise ein Anfangsverdacht auf Besitz oder Konsum illegalisierter Drogen konstruiert werden.
  3. Die Petition ist aktuell auch die laufende Petition mit den meisten Forenbeiträge. Das ist eine gute Sache, denn ein Hauptziel der Petition ist es Diskussionen anzuregen und damit nachhaltig die Stimmung in diesem Land zu verändern.
  4. Wir haben unser Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft – 20% der Deutschen sind für eine sofortige und vollständige Legalisierung von Cannabis, die Mehrheit ist für eine Entkriminalisierung – Auf gehts, lasst uns auch sie noch mobilisieren!
  5. Schicke E-Mails an Freunde, veröffentliche die Info in den Netzwerken (StudiVZ, Facebook ..)

Cannabisabgabe in Berlin – Das Modell und sechs Jahre danach

Kleine Rückschau: Im Jahre 2004 gab es einen Versuch, die Abgabe von Cannabis in Berlin auszuprobieren. Dieser musste zuerst in das Abgeordnetenhaus, die ganze Geschichte siehe oben auf Cannabislegal. So hatten SPD und PDS den Grünen-Antrag für einen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis in Berlin grundsätzlich begrüßt.

Auf der Podiumsdiskussion „Neue Wege in der Berliner Cannabis-Politik?“ waren sich Vertreter fast aller Parteien einig, dass die über 30-jährige Verbotspolitik kläglich gescheitert ist. Nur die CDU blieb unentspannt. So hatte Abgeordneter Kurt Wansner auf der Sitzung des Abgeordnetenhauses Zitate aus Studien genommen, deren Quellen auf rassistischen Pamphleten fussten. Nicht gerade eine saubere Recherche.

Weiterhin wurde die Ausdehnung des Drogenkonsums befürchtet, auch das Landeskriminalamt hatte Bedenken. Er fürchtet einen Anstieg der Kriminalität. Nun zeigt sich an den Beispielen Niederlande, in denen trotz der relativen Verfügbarkeit weniger junge Menschen konsumieren, und Portugal das Gegenteil.

Nachdem die Drogen- und Kriminalitätsproblematik dort immer grösser wurde, änderte die portugiesische Regierung Mitte 2001 den Kurs. Seither sind dort Drogen zwar noch immer illegal, der Besitz einer 10-Tages-Verbrauchsmenge wird aber nicht mehr bestraft oder verfolgt. Also eine Entkriminalisierung. Das gilt nicht nur für die meistkonsumierte Droge auf der Welt, Cannabis, sondern auch für andere Mittel wie Heroin und Kokain.

Nach Zahlen des European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction wird Cannabis in Portugal von 3,3, in den Niederlanden 6,1, in Deutschland 6,9 und in den USA von 12,6% der erwachsenen Bevölkerung genutzt.

Es gibt in Portugal seit dem weniger Drogentote, Therapien werden wirksamer, AIDS-Fälle unter Drogenabhängigen nehmen ab, es gibt weniger Verbrechen. Der amerikanische Rechtsexperte Glenn Greenwald hat die Fakten kurz und prägnant in dieser Studie des Cato Institutes (das Greenwald Whitepaper) zusammengetragen.

Wie wäre es, mit diesen neuen standfesten Erkentnissen, mal wieder über eine Cannabisabgabe in Berlin nachzudenken?

USA: Arizona legalisiert medizinisches Marihuana

USA: Wie die Wahlleiter am Sonntag verkündeten haben die Wähler in Arizona einer Abstimmung zugestimmt, welche die Nutzung von natürlichen Marihuana zu medizinischen Zwecken legalisiert. Dies mit der knappen Mehrheit von 4300 Stimmen. Eine wunderbare Neuigkeit, nachdem Kalifornien nicht auf Anhieb geklappt hatte! Die Wählerschaft in Arizona hat sich damit auf die Seite von Wissenschaft und Vernunft gestellt, um diesen irrsinnigen Verboten ein Ende zu setzen.

Nachdem alle Wahlbezirke ausgezählt worden sind hat die Zustimmung für Proposition 203 50.1 % erreicht und 49.8 % mit „Nein“, nach unoffiziellen Zahlen, die auf der Webseite des Staatssekretärs veröffentlicht wurden. Mehr als 1.6 Millionen Stimmen wurden abgegeben.

Das Marijuana Policy Project (MPP) sagte in einer Stellungnahme, dass sie die Entscheidung begrüßen und dass diese es Menschen, die an Krebs, Aids und anderen Krankheiten leiden, mit der Empfehlung ihres Arztes erlaubt, medizinisches Marihuana zu nutzen.
„Die Wählerschaft in Arizona hat sich auf die Seite der Wissenschaft und des Mitgefühls gestellt und damit den grausamen und irrationalen Marihuanaverboten der Nation einen weiteren Todesstoss versetzt.“ sagte Rob Kampia, MPP Vorstand in einer Stellungnahme. „Arizona hat nun die Mainstream-Meinung übernommen, dass ernsthaft kranke Personen nicht wie Kriminelle behandelt werden sollen, wenn ihnen Marihuana Erleichterung verschafft und dass es Ärzten möglich sein soll, ihren Patienten Marihuana zu empfehlen, wenn sie denken, dass es Leiden vermindert.“

Das Marijuana Policy Project hat das Arizona Medical Marihuana Policy Project, die Gruppe welche die Proposition 203 Kampagne durchführte, unterstützt. Die Bundesorganisation zählt sich selbst zu den größten Marihuanagesetzesreformgruppen der USA, und sagt dass sie gerne eine Marihuanaregulierung ähnlich dem Alkohol sehen würden.

Seit 1996 haben 14 weitere Bundesstaaten und der Columbia D.C. Gesetze zu medizinischem natürlichem Marihuana erlassen.
Die Gesetzesinitiative wird den etwa 120 etablierten und staatlich regulierten Kliniken erlauben, Marihuana abzugeben. Jede Menschen, die mehr als 25 Meilen von einer Klinik entfernt leben, wird es erlaubt sein ihre eigne Medizin anzubauen.

via 14.11.2010 – CNN

LU: Teilerfolg für Cannabis-Arzt – Petition für Cannabis als Medizin kommt

Luxemburg: Aus der Antwort von Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo auf einen Brief des Abgeordneten Dr. Jean Colombera (ADR) geht hervor, dass Cannabishaltige Medikamente, für die eine Genehmigung für das Inverkehrbringen („autorisation de mise sur le marché“) in einem anderen Land vorliegen, auch in Luxemburg von Ärzten verschrieben und dementsprechend genutzt werden könnten. Colombera, der vor kurzem wegen der Abgabe von natürlichem Cannabis als Medizin verhaftet worden ist, bewerte die Antwort als ersten Erfolg in seinem Kampf für den Cannabis, erklärte er am Dienstag anlässlich einer Pressekonferenz.

Bei einer Hausdurchsuchung am 6. Oktober in der Arztpraxis von Colombera wurden neben Patientendossiers auch Cannabis von der holländischen Firma Bedrocan beschlagnahmt. Colombera hatte in einem Brief vom 25. Oktober 2010 den Minister um Erlaubnis gebeten, einigen von seinen Patienten Cannabis haltige Medikamente verschreiben zu dürfen. Insbesonders handelte es sich dabei um drei Medikamente (Bedrocan, Bediol und Bedrobinol), welche in den Niederlanden erhältlich sind.

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Cannabis als Medizin auf Deutschland Radio

Aus der Ankündigung: Rausch auf Rezept – Marihuana drängt in die Medizin am 31.10.2010, 16:30 Uhr auf Deutschland Radio

Rausch auf Rezept – in Kalifornien ist das bereits seit knapp fünfzehn Jahren möglich. Patienten brauchen dort nur eine Bescheinigung von ihrem Arzt, um sich mit Marihuana selbst behandeln zu dürfen. HIV-Patienten zum Beispiel dämpfen damit Schmerzen und regen ihren Appetit an. Menschen, die an Krebs leiden, bekämpfen mit Cannabis ihre Übelkeit nach einer Chemotherapie.


Nun steht in dem Bundesstaat eine Abstimmung an, die weitreichende Folgen haben könnte: Die Bürgerinnen und Bürger werden Anfang November darüber entscheiden, Marihuana generell für den privaten Gebrauch zu legalisieren. Proposition 19 nennt sich diese Initiative.

Andere Länder mögen sich da etwas zurückhaltender geben, aber in verschiedenen Teilen der Welt hat Cannabis als Arzneimittel neuen Aufwind erfahren: Kanada, Großbritannien und Spanien haben ein Pflanzenextrakt als Medikament zugelassen, das die beiden wichtigsten aktiven Stoffe des Krauts enthält. Und Deutschland könnte schon bald nachziehen. Gleichzeitig arbeiten Mediziner daran, den Nutzen und die Nebenwirkungen von Cannabis intensiver zu erforschen – damit dem Rausch nicht die Ernüchterung folgt.

via DRadio

Beschlagnahme in Mexiko ist keine Bedrohung für das Angebot

Vor wenigen Tagen verkündeten die Mexikanischen Drogenverfolgungsbehörden, dass sie 134 Tonnen Marihuana in der Region Tiujana, nahe an der Grenze zu Kalifornien, beschlagnahmt hätten. Der Wert der Beschlagnahme wird auf 340 Millionen US-Dollar geschätzt.

Der Logik der Verbieter nach müsste dieser große Fund eine große Lücke im Marihuanamarkt der USA schlagen, oder?

Falsch. Mexiko beschlagnahmte mehr als 1300 Tonnen Marihuana nur im Jahre 2009, und davor war der Durchschnitt bei etwa 2000 Tonnen pro Jahr. Dennoch vergrößert sich die Produktion jedes Jahr und die Straßenpreise in den USA bleiben relativ gleich.
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Luxemburg: Demo für die Legalisierung von Cannabis als Medizin

Am Donnerstagnachmittag demonstrierten in Luxemburg rund 30 Demonstranten für die Legalisierung von medizinischem Cannabis. Organisiert wurde die Demo von der „Union Francophone pour les Cannabinoïdes en Médecine“. Präsident dieser Vereinigung ist der Arzt und ADR-Abgeordnete Jean Colombera, gegen den die Staatsanwaltschaft Diekirch Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen hat.

Dem Allgemeinmediziner wird vorgeworfen, Medikamente auf Cannabis-Basis verschrieben zu haben.

Bei einer Hausdurchsuchung am 6. Oktober in der Arztpraxis von Colombera wurden neben Patientendossiers auch Cannabis von der holländischen Firma Bedrocan beschlagnahmt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der „Union Francophone pour les Cannabinoïdes en Médecine“ hervor. Rund 20 Patienten könnten zurzeit nicht mehr mit medizinischen Präparaten versorgt werden. Einige von ihnen würden sich in einem schlimmen Gesundheitszustand befinden.

Vor dem Gesundheitsministerium:

Foto von der Demonstration für Cannabis als Medikament in Luxemburg, vor dem Gesundheitsministerium

via wort.lu

Kalifornien: Marihuanabesitz entkriminalisiert

Bundesstaat Kalifornien und die Marihuana - Hanf Debatte zur LegalisierungArnold Schwarzenegger sei eigentlich gegen Drogen, wie er immer wieder betont. Dass er als kalifornischer Gouverneur jetzt dennoch den Besitz von Marihuana erlaubt, hat allein budgetäre Gründe, denn dem US-Bundesstaat fehle das Geld, kleineren Vergehen gegen das „Suchtmittelgesetz“ nachzugehen.

So ist es jetzt keine Straftat mehr, bis zu 28 Gramm rauschfähigem Cannabis mit sich zu tragen. Wenn man denn erwischt wird, ist es nur noch eine Ordnungswidrigkeit bis 100 Dollars. Keine Haftstrafen, kein Strafregister-Eintrag!

via heute.at

Medizinisches Marihuana Eis

Kalifornien: In Santa Cruz hat eine neue Abgabestelle aufgemacht, und deren neueste Idee ist Eiscreme mit medizinischem Marihuana. Viele Menschen wollen nicht rauchen, um die für sie günstigen Cannabinoide aufzunehmen und so soll dieses Projekt eine Alternative darstellen. Ein kompletter Becher soll demnach die Menge von acht Joints enthalten und auch so wirken:

Abgeordnetenwatch: Streckmittel im Gras

Ein empörter Bürger beschwert sich auf Abgeordnetenwatch bei der Drogenzarin Mechthild Dyckmans (FDP) über das Streckmittel im Gras und insbesondere dass die Regierung dabei untätig bleibt. „Dann kifft halt nicht“ – ist uns nicht genug. Weitere Hintergründe auch bei den Drugscouts Leipzig mit Informationen zu „Blei im Gras“ und BRD: Immer mehr Fälle von gestrecktem und verunreinigtem Cannabis!

Für diese Anfrage interessieren sich schon 10 weitere Personen. Um sich als Mit-Interessiert aufführen zu lassen, kann man auf der Portalseite Abgeordnetenwatch eine E-Mailaddresse hinterlassen und wird informiert, sobald eine Antwort eintrifft.

Text der Anfrage

Wie folgt, der Text der Anfrage:
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Cannabis: Schwarzenegger muss sich noch in der nächsten Woche entscheiden

Der abtretende kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat noch bis Donnerstag, den 30. September 2010 Zeit um über das Schicksal der Gesetzesinitiative SB 1449 – welche den Besitz von Marihuana bei Erwachsenen von einer Straftat zu einer Ordnungswidrigkeit herabstuft – zu entscheiden. Das gibt den Reformern in Kalifornien noch etwas Zeit um für diese sensible Reform zu Werben. Wenn du jemanden aus Kalifornien kennst – frag sie/ihn ob sie/er nicht den Gouverneur dabei unterstützen möchte!

Der Gesetzesvorschlag 1449 des Senats ändert die kalifornischen Gesundheit- und Sicherheitsrichtlinien, so dass der Besitz von bis zu 28.5 Gramm von Marihuana nur noch als Ordnungswidrigkeit gesehen werden kann, was nur noch mit einer Geldstrafe von bis zu 100 US-Dollar belegt ist – keine weiteren Auftritte vor Gericht, keine Gerichtskosten und keinen Eintrag im Strafregister.

Die Annahme des Gesetzes würde dem Bundesstaat Millionen von Dollar an Gerichtskosten ersparen und jugendliche Kiffer das Gerichtsverfahren. Die Nummer der Vergehen wegen Marihuana haben sehr zugenommen in den letzten Jahren und haben eine Zahl von 61388 im Jahre 2008 erreicht. Erwachsene, die Marihuana verantwortungsvoll konsumieren sind nicht Teil des Kriminalitätsproblems, und der Staat sollte aufhören, sie wie Kriminelle zu behandeln.

Gouverneur Schwarzenegger, ein Republikaner, hat schon öfters gegen verschiedene Vorstöße der Reform der Marihuanagesetze Veto eingelegt. Somit ist es sehr wichtig, wenn du Kalifornier bist, Schwarzenegger zu kontaktieren.

via NORML Blog

Update – Schwarzenegger hat entschieden

Arnold Schwarzenegger ist ja eigentlich gegen Drogen, wie er immer wieder betont. Dass er als kalifornischer Gouverneur jetzt dennoch den Besitz von Marihuana erlaubt, hat allein budgetäre Gründe. Dem US-Bundesstaat fehlt das Geld, kleineren Vergehen gegen das Suchtmittelgesetz nachzugehen.

heute.at

Sicherer Job: Marihuanatester in Kalifornien

Bundesstaat Kalifornien und die Marihuana - Hanf Debatte zur Legalisierung Die Financial Times Deutschland berichtet in einem neuen Artikel über den Job des Marihuana-Testers. So habe eine Lokalzeitung zwei Personen angestellt, die zum einen Rechtschreibung beherrschen, zum anderen sich mit Graskonsum auskennen. Da in Kalifornien und 14 weiteren Bundesstaaten der USA der Konsum und Besitz von Marihuana zu medizinischen Zwecken legal ist, hat sich ein großer Bedarf entwickelt – der natürlich auch Qualitativ hochwertig sein muss.

So könnte den Testern eine lange Karriere bevorstehen: In Kalifornien wird aktuell über eine vollständige Legalisierung von Marihuana beraten. Fürsprecher verweisen vor allem auf das ökonomische Potenzial. Jeffrey Miron, ein Harvard-Ökonom, rechnete aus, dass die Legalisierung dem chronisch knappen Bundesstaat jährliche Mehreinnahmen von über 6 Mrd. Dollar bescheren würde. Und durch Einsparungen von Gerichts- und Gefängniskosten könnten die Haushalte um zusätzliche 1,9 Mrd. Dollar entlastet werden. Abgestimmt wird am 2. November 2010.

Weitere bei der Financial Times Deutschland