USA: Weisses Haus sagt, Marihuana hätte medizinische Werte

Grafik zu Cannabis als MedizinUSA: Nur Tage nachdem die Drogenverfolgungsbehörde DEA darauf bestand, dass Marihuana keinen medizinischen Wert hätte, hat das Weisse Haus sich dem konträr gestellt und einen Bericht veröffentlicht, dem zufolge wohl doch „einige“ medizinische Werte „bestimmten Komponenten in der Cannabispflanze“ zuzuschreiben seien.

Diese Stellungnahme war nur ein kleiner Teil des jährlichen Berichts zum Drogenkrieg und wie die Ziele vorrangehen des Nationalen Büros zur Drogenkontrolle der USA. Generell gesehen verteidigt das Dokument nur wiedereinmal die föderalen Verbote von Marihuana und dass es „medizinisches Marihuana“ noch immer als Illegal ansehe.

Aber eine kleine Passage, unter ihren „Fakten über Marihuana“, scheint sich ein bischen von ihrer generationenalten Hardcore-Linie abgerückt zu sein, dass es überhaupt keinen Wert hätte.

„Während es sein kann, dass es einige Komponenten mit medizinischen Werten in der Cannabispflanze git, bleibt es Fakt, dass das Rauchen von Marihuana eine ineffiziente und schädliche Methode für die Zuführung darstellt“, so der Bericht.

Auch heute nach diesem Bericht können die Medizinalhanfpatienten und Verteiler nicht aufatmen oder sich freuen, denn das rauchen der Marihuanapflanze wird noch immer als gefährlich und schädlich angesehen, insbesondere für Jugendliche, und hilft damit der schon seit lange wiederlegten „Einstiegsdrogentheorie„.

Kritiker sagen, dass dies eine Passage sein soll um großen Pharmafirmen es zu ermöglichen, diese Komponenten, allen vorran das psychoaktive THC, zu nutzen, die schon zeigten dass sie bei Krankheiten wie AIDS oder Erbrechen bei Krebs helfen.

2007 hat GW Pharmaceuticals angekündigt sich mit Otsuka zusammenzusetzen, um „Sativex“ – ein verflüssigtes Marihuana – auf den US Markt zu bringen. 2011 schaffte es Sativex auf den deutschen Markt. Die Firma hat vor kurzem die Phase II-Tests hinter sich gelassen und wird mit den Phase III – klinische Tests – beginnen. Phase III ist allgemein gesehen der finale Schritt, bevor eine Arznei auf den Markt gebracht werden kann.

Sativex ist der Markenname für eine Arznei die aus Cannabis sativa hergestellt wird. Es ist ein Extrakt aus der ganzen Pflanze und enthält keine synthetischen Bestandteile. Sogar GW definiert die Arznei als Marihuana (siehe PDF).

In der Zeit, in der die FDA den großen Pharmafirmen ihre Lizenzen ausstellt, werden bundesstaatliche erlaubte Marihuanaabgabestellen, die tausenden von US-Amerikanern ihre Leiden lindern, von der Strafverfolgung durchwühlt.

Die nationale Organisation zur Reform der Marihuanagesetze hat schon lange vor diesem Schritt in der Politik gewarnt. Es ist nur eine leichte Änderung, den großen Pharmafirmen die Nutzung von Marihuana zu ermöglichen, während der Markt für medizinisches Marihuana ausgelöscht wird.

Die Obama Regierung hat in einem vor kurzem veröffentlichtem Memo geschrieben, dass sie das föderale Verbot von Marihuana durchziehen werde, egal ob einzelne Bundesstaaten die Nutzung zu medizinischen Zwecken erlaubt habe.

Darüber hinaus bezog es sich auf ein Memo von 2009, das den Druck aus den Bundesstaatlichen Hanf-Abgabestellen und ihren Patienten nehmen sollte – dieses war primär gedacht, wie die föderalen Gelder verteilt werden sollten, und nicht dass ein Politikwechsel stattgefunden hätte.

Eine ABC News Umfrage im letzten Jahr zeigte, dass 8 von 10 Amerikanern die Legalisierung von Marihuana zu medizinischen Zwecken befürworten.

via rawstory

Cannabis auf Rezept wird in Irland legaler

Irland: Die Regierung erwägt, Besuchern, deren Medizin die Droge enthält, zu erlauben diese mitzubringen.

Das Gesundheitsministerium untersucht Pläne, die es Besuchern aus anderen EU-Staaten erlauben würde, ihre Cannabisprodukte mitzubringen, sofern diese legal zur medizinischen Nutzung verschrieben worden sind.

Unter den Regeln des Schengenabkommens, welches die Bewegung von Personen zwischen ihren Mitgliedsstaaten regelt, dürfen Personen psychotrope Substanzen mit sich führen, sofern sie von einem Doktor für die medizinische Nutzung verschrieben worden sind.

Hintergrundmaterial von dem Gesundheitsminister Dr. James Reilly sagt, dass während Irland nicht vollkommen in dem Schengenabkommen drin ist, tendiere es doch in vielen seiner Festlegungen zu übernehmen – inklusive Artikel 75, welcher das Mitführen von Substanzen auf Rezept regelt.

Es sagt aus, dass „einige angemessene Prozeduren und Arrangements getroffen werden um die Regelung umzusetzen“.
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Russland eröffnet erste Marihuanaverkaufskette

April: Der erste Laden, der in Russland Marihuana verkaufen wird, eröffnet in Nizhny Novgorod. Allerdings wird es nicht für jede Person möglich sein, Marihuana zu kaufen: Personen unter 18 Jahren wird es nicht erlaubt sein und schwangere Frauen dürfen den Laden auch nicht betreten. Die Eröffnung ist für Juni geplant. Zur Zeit verhandelt das Kettenmanagement mit den Versorgern.

Es ist entschieden worden, ein Netzwerk von weiteren Läden in Moskau, Irkutsk und Samara zu eröffnen.

Seit Dezember 2010 ist es per Gesetz möglich, Marihuana in Russland zu verkaufen. Die Duma, die Staatsführung, stimmte einen Projekt zu, um psychotrope Substanzen zu medizinischen Zwecken zu verteilen. Marihuana ist bekannt als Anästhetikum, Antieplileptikum, Antikrampfmittel und Mittel gegen Erbrechen.

via newsbcm

Update

Das war wohl nur ein verspäteter Aprilscherz..

Cannabis bei Schlaflosigkeit, Insomnia

Medizinisches Cannabis ist eine gute Alternative für viele Patienten, die sich in der Behandlung von Schlaflosigkeit befinden.

Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen zu haben bedeutet, dass man nur sehr schlecht Einschlafen kann, beim Schlafen bleiben oder beides. Viele Erwachsene haben diese Art von Symptomen ein- oder mehrmals erfahren, aber es wird geschätzt dass 30%-50% der Bevölkerung bis zu einem gewissen Grad an Schlaflosigkeit leidet, und geschätzte 10% chronische Schlaflosigkeit (das bedeutet, länger als drei Wochen).

Schlafstörungen betrifft alle Altersgruppen und ist üblicher bei Frauen als bei Männern. Stress löst für gewöhnlich kurzfristige Schlafstörungen aus. Wenn diese nicht richtig Angegangen werden, können aus kurzfristigen Schlafstörungen auch Chronische werden.
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Bundesregierung stufte Cannabis um

Nicht nur in den USA tut sich was in Sachen Cannabis bzw. dessen Bestandteile als Medizin. Am 3.3.2011 beschloss die Bundesregierung mit der 25. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften eine Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (Bundestag Drucksache 130/11). So wird das generelle Verkehrsverbot von Cannabis aufgehoben und cannabishaltige Fertigarzneimittel zu medizinischen Zwecken zuzulassen. Was den Handel und Besitz von Cannabis betrifft, bleibt die Rechtslage unverändert. Nun muss noch der Bundesrat zustimmen.
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USA: DEA erkennt endlich Marihuana als Medizin an

Grafik zu Cannabis als MedizinWenn du gedacht hast, es könnte nach den Dekaden von Verlogenheit eine formale Entschuldigung geben, liegst du völlig falsch. Aber nun räumt die US-Drogenverfolgungsbehörde (DEA) zumindest ein, dass Marihuana einen unglaublichen medizinischen Wert hat – in dem sie den Pharmaunternehmen die exklusive Erlaubnis zur Herstellung von Pillen daraus gibt.

„Marihuana hat keinen wissenschaftlich haltbaren medizinischen Wert.“ Dies sagten die Unterlagen der Drogenverfolgungsbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika auf Seite Sechs des „White Papers“ der Behörde von Juli 2010 aus, mit der Überschrift „Position der DEA zu Marihuana“.

Aber nur vier Monate nach dieser „kein-medizinisches-Gras“ Stellungnahme der Behörde, kündigten sie an, dass sie eine Erlaubnis für die Regulierung von Vermarktung von pharmazeutischen Produkten, die aus der Pflanze gewonnen werden, vergeben wollen. Diese Produkte sollten THC enthalten, die primäre psychoaktive Komponente im Cannabis. (alternet)
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Kanada: Autoversicherung muss für Marihuana zahlen

Quebec’s Autoversicherungsagentur muss 5000 Dollar an einen Man aus Quebec zahlen, so dass er bei sich Zuhause Marihuana anbauen und dann Rauchen kann.

Der Mann, dessen Namen geschützt wird, erlitt bei einem Autounfall 1986 schwere Verletzungen.

Der 40-jährige stellte zuerst den Antrag, dass die Versicherung die Kosten für Marihuana übernehmen um seine Spasmen im Rücken zu behandeln, da die traditionelle Medizin nicht funktionierte.

Aber es wurde ihm verweigert.

Nun sagte in einer unerwarteten Entscheidung ein Sonderverwaltungsgericht in Quebec, das auch Stimmen von Bürgern anhört, dass notwendige Schritte unternommen werden müssen, um den Menschen bei der Rehabilitation von Autounfällen zu helfen.
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Marihuana tötet Krebszellen und unsere Regierung weiss das seit 36 Jahren

Heute, am 4. Februar ist Weltkrebstag.

Weiter unten findet ihr eine Kopie eines Artikels, welcher im November 2003 von der Organisation „Amerikaner für einen sicheren Zugang“ veröffentlicht wurde. Dieser Artikel beschreibt wie Cannabinoide, die aktiven Komponenten in Marihuana, den Tumorwachstum in Labortieren verzögert und auch Krebszellen tötet. Er endet damit, dass geschrieben wird, dass die US-Regierung dies schon seit 35 Jahren wusste. Normalerweise müssten die Medien Verrückt nach so einer Krebsheilungs-Story sein. Aber tatsächlich machen sie das nicht und scheinen die Story eher begraben zu wollen. Es zeigt sich wiedereinmal an dem Standpunkt der Regierungen gegenüber Marihuana und ihren verfehlten „Krieg gegen die Drogen“, dass sie eher einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen.

Wahrscheinlich werden einfach zuviele Menschen am Krieg gegen Drogen reich.

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Israel: Warte 6 Stunden nach dem Marihuanakonsum mit dem Autofahren

Patienten, welche Marihuana zu medizinischen Zwecken nutzen dürfen, sollen sechs Stunden warten nach dem Rauchen, bevor sie wieder ein Auto führen, so das Israelische Gesundheitsministerium. Die Verlautbarung soll demnächst veröffentlicht werden.

Bis jetzt ist das Problem mit dem Auto fahren und dem medizinischen Marihuana in Israel noch nicht formal geklärt, was schon einige Vorfälle mit der Polizei hervorgerufen hat, berichten Dan Even von Haaretz.com.

In einem Fall im November 2010, wurde gegen Ran Sarig, Drehbuchschreiber und Patient für medizinisches Marihuana, ermittelt, nach dem er während einer Fernsehsendung mit einem Joint in seinem Mund autofahrend gesehen wurde.

Fahrer von öffentlichen oder kommerziellen Fahrzeugen werden komplett von der neuen Regelung zu medizinischen Marihuana ausgeschlossen.

Die Nutzung von medizinischen Marihuana ist in den letzten Monaten in Israel weiter am Steigen, so die Zahlen des Gesundheitsministeriums. Etwa 4.000 Genehmigungen wurden für medizinisches Marihuana vergeben.

Dem Gesundheitsministerum zufolge werden etwa 40.000 Patienten in Israel Cannabis nutzen, sobald die finalen Regularien für die medizinische Nutzung ausgearbeitet sind.

Israelische Patienten, die medizinisches Marihuana bekommen, dürfen bis zu 200 Gramm Cannabis auf einmal besitzen. Das Marihuana zu medizinischen Zwecken wird gezüchtet und geliefert von staatlich lizensierten Landwirten.

via tokeofthetown und hanf journal

Luxemburg: Petition – Cannabis als Medizin ermöglichen und Entkriminalisieren

Die Petition, um die medizinische Verwendung von natürlichem Marihuana zu ermöglichen – dazu gehört die Entkriminalisierung der Verschreibung, des Besitzes, Erwerb und Anbau zum Eigengebrauch ist in Luxemburg gestartet! Aus dem Petitionstext:

„Die Luxemburger Regierung möge Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes beschliessen, die medizinische Cannabisprodukte in pflanzlicher Form zur Verschreibung, den Besitz, den Erwerb und den Anbau zum Eigengebrauch in Luxemburg konsequent entkriminalisiert und erlaubt.“

Eine sehr gute Petition! Es ist dabei wichtig zu Unterstreichen, dass sich die Luxemburgische Gesellschaft – wenn die Forderung umgesetzt wird, einiges ersparen wird: Neben den Repressions und Verfolgungskosten für Konsumenten, der einfacheren Verschreibung von Marihuana an jene die es benötigen werden auch Unklarheiten bei dem Besitz oder dem Anbau des Eigenbedarfs geregelt.

Jede Person auf diesem Planeten kann die Petition mitzeichnen, ich habe dies getan und würde mich freuen, wenn du sie auch Unterstützt: http://www.gopetition.com/petition/41762.html

Weitere Hintergründe zu der Petition:

30 Fakten über Arizonas neue Marihuana als Medizin Gesetze

USA: Die Wahl ist ausgezählt und die Proposition 203 in Arizona – dem Gesetz zu medizinischen Marihuana in Arizona – wurde mit der knappen Mehrheit von 4341 Stimmen (841346 JA, 837005 NEIN) angenommen. Nun gibt es viele Personen, die sich für die Details des neuen Gesetzes interessieren. Hier einige Highlights aus dem Gesetzesvorhaben:

  • Die erlaubte Menge an Marihuana für Patienten und Fürsorger beträgt 2,5 Unzen (etwa 70 Gramm).
  • Wenn einem Patienten oder Fürsorger die Erlaubnis zum Anbau erteilt wird, beträgt das Limit 12 Pflanzen, die in einer „geschlossenen und gesicherten Anlage“ angebaut werden müssen, die als „Eckkammer, Raum, Treibhaus oder einem anderen geschlossenen Bereich“ definiert ist.
  • Um sich zu Qualifizieren benötigt es folgende Krankheiten: Krebs, Glaukom, HIV/AIDS, Hepatites C, ALS (Lou Gehrig’s), Crohn’s, ALzheimer, Kachexie und Abmagerungssyndrome, starke und chronische Schmerzen, starke Übelkeit, Krämpfe (wie bei Epilepsi) und andere heftige und anhaltende Spastiken (wie bei Multipler Sklerose).
  • Fürsorger müssen 21 Jahre alt sein und eine Überprüfung ihres Strafregisters auf bestimmte Vergehen über sich ergehen lassen.
  • Fürsorger dürfen nicht mehr als fünf Patienten versorgen, es muss eine Ausweiskarte für jeden geführt werden.
  • Fürsorger können eine Aufwandsentschädigung erhalten – keinen Lohn – und nur von ihren eigenen Patienten.
  • Patienten- und Fürsorgerkarten für medizinisches Marihuana halten ein Jahr und enthalten ihr Foto, Name, Addresse, Geburtsdatum und die Markierung ob es genehmigt worden ist, medzinisches Marihuana zuhause anzubauen.
  • Wenn der Bundesstaat innerhalb von 45 Tagen keine Karte ausstellen konnte, hat eine Kopie des Antrags die gleiche Kraft wie die Karte.
  • Patienten und Fürsorger müssen ihre Fingerabdrücke an die Strafverfolgungsbehörden übermitteln und einen Vertrag unterschreiben, dass sie kein Marihuana an Nicht-Patienten abgeben werden.
  • Patienten und Fürsorger können Marihuana an andere Patienten für eine Gebühr abgeben, solange sie nicht wissentlich die Vorratshaltung von 2,5 Unzen des Patienten überschreiten.
  • Nicht-Profitorientierte Abgabestellen für medizinisches Marihuana werden erlaubt.
  • Ein Patient, welcher innerhalb von 25 Meilen zu einer Abgabestellt wohnt, soll nicht sein eigenes medizinisches Marihuana anbauen.
  • Patienten und Fürsorger sollen kein medizinisches Marihuana in einem Schulbus, der Schule oder Besserungsanstalten bei sich führen.
  • Patienten sollen kein Marihuana in öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderen öffentlichen Plätzen rauchen.
  • Patienten sollen nicht unter dem Einfluss von Marihuana Auto fahren; dennoch sind Abbauprodukte von Marihuana kein Anzeichen für einen Einfluss.
  • Die Bebühr für nicht-profitorientierte Abgabestellen soll nicht mehr als 5000 oder 1000 US-Dollar betragen um eine Lizens erneuert zu bekommen.
  • Abgabestellen müssen ihr eigenes medizinisches Marihuana kultivieren, dies können sie vor Ort oder an einer anderen physikalischen Addresse.
  • Patienten und Fürsorger können Marihuana an Abgabestellen abtreten, aber nicht gegen Entschädigung.
  • Weder die Abgabestelle noch der Anbau soll innerhalb von 500 Fuss zu einer Schule stattfinden.
  • Es dürfen nicht mehr als eine Abgabestelle pro 10 Apotheken existieren, mit der Ausnahme dass es mindestens eine Abgabestelle in jedem Bezirk geben kann.
  • Die Karte oder Empfehlung für Patienten aus anderen Bundesstaaten, die medizinisches Marihuana ermöglichen, werden in Arizona anerkannt, aber sie dürfen nicht unbedingt in den Abgabestellen einkaufen.
  • Patienten in Betreuungsanstalten können auf nicht-Rauch Methoden limitiert werden und nur in bestimmten Gebieten; trotzdem müssen solche Anstalten diese Limitationen nicht umsetzen.
  • Abgabestellen müssen einen einzelnen sicheren Eingang und ein starkes Sicherheitssystem haben und weiterhin ist keinerlei Medikamentation an diesem Ort gestattet.
  • Abgabestellen müssen die Käufe der Patienten registrieren und sicherstellen, dass sie nicht mehr als 2,5 Unzen von jeder Abgabestelle innerhalb einer 14-tägigen Periode erhalten.
  • Es soll ein sicheres, webbasiertes Überprüfungssystem geben, zugänglich für die Strafverfolgungsbehörden und die Abgabestellen um die Namen von Patienten und Fürsorgern anzugeben, aber nicht ihre Addressen und wieviel Marihuana ein Patient von den Abgabestellen in den letzten 60 Tagen erhalten hat.
  • Nicht-Patienten können nicht bestraft werden wenn sie in Nähe einer gesetzestreuen Nutzung von medizinischem Marihuana sind oder dem Patienten Paraphernalia (Blättchen, Tabak..) geben.
  • Schulen und Hauseigentümer dürfen die Nutzer von medizinischem Marihuana und ihre Fürsorger nicht diskriminieren außer sie unterstehen einer Strafe der Förderalbehörden.
  • Arbeitgeber dürfen Patienten und ihre Fürsorger nicht diskriminieren und ein positiver Test auf Marihuanaabbauprodukte sind kein Grund für eine Disziplinierung oder einen Patienten zu entlassen.
  • Krankenhäuser oder medizinische Behandlungen, inklusive Organtransplantationen, dürfen den Patienten nicht wegen ihrem Gebrauch von medizinischem Marihuana verweigert werden.
  • Die Fürsorgepflicht von Patienten kann nicht wegen ihrer Nutzung von medizinischen Marihuana entzogen werden.

Der gesamte Text des Gesetzesvorhabens ist bei NORML Stash zu finden. Via NORML Blog

USA: Arizona legalisiert medizinisches Marihuana

USA: Wie die Wahlleiter am Sonntag verkündeten haben die Wähler in Arizona einer Abstimmung zugestimmt, welche die Nutzung von natürlichen Marihuana zu medizinischen Zwecken legalisiert. Dies mit der knappen Mehrheit von 4300 Stimmen. Eine wunderbare Neuigkeit, nachdem Kalifornien nicht auf Anhieb geklappt hatte! Die Wählerschaft in Arizona hat sich damit auf die Seite von Wissenschaft und Vernunft gestellt, um diesen irrsinnigen Verboten ein Ende zu setzen.

Nachdem alle Wahlbezirke ausgezählt worden sind hat die Zustimmung für Proposition 203 50.1 % erreicht und 49.8 % mit „Nein“, nach unoffiziellen Zahlen, die auf der Webseite des Staatssekretärs veröffentlicht wurden. Mehr als 1.6 Millionen Stimmen wurden abgegeben.

Das Marijuana Policy Project (MPP) sagte in einer Stellungnahme, dass sie die Entscheidung begrüßen und dass diese es Menschen, die an Krebs, Aids und anderen Krankheiten leiden, mit der Empfehlung ihres Arztes erlaubt, medizinisches Marihuana zu nutzen.
„Die Wählerschaft in Arizona hat sich auf die Seite der Wissenschaft und des Mitgefühls gestellt und damit den grausamen und irrationalen Marihuanaverboten der Nation einen weiteren Todesstoss versetzt.“ sagte Rob Kampia, MPP Vorstand in einer Stellungnahme. „Arizona hat nun die Mainstream-Meinung übernommen, dass ernsthaft kranke Personen nicht wie Kriminelle behandelt werden sollen, wenn ihnen Marihuana Erleichterung verschafft und dass es Ärzten möglich sein soll, ihren Patienten Marihuana zu empfehlen, wenn sie denken, dass es Leiden vermindert.“

Das Marijuana Policy Project hat das Arizona Medical Marihuana Policy Project, die Gruppe welche die Proposition 203 Kampagne durchführte, unterstützt. Die Bundesorganisation zählt sich selbst zu den größten Marihuanagesetzesreformgruppen der USA, und sagt dass sie gerne eine Marihuanaregulierung ähnlich dem Alkohol sehen würden.

Seit 1996 haben 14 weitere Bundesstaaten und der Columbia D.C. Gesetze zu medizinischem natürlichem Marihuana erlassen.
Die Gesetzesinitiative wird den etwa 120 etablierten und staatlich regulierten Kliniken erlauben, Marihuana abzugeben. Jede Menschen, die mehr als 25 Meilen von einer Klinik entfernt leben, wird es erlaubt sein ihre eigne Medizin anzubauen.

via 14.11.2010 – CNN

LU: Teilerfolg für Cannabis-Arzt – Petition für Cannabis als Medizin kommt

Luxemburg: Aus der Antwort von Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo auf einen Brief des Abgeordneten Dr. Jean Colombera (ADR) geht hervor, dass Cannabishaltige Medikamente, für die eine Genehmigung für das Inverkehrbringen („autorisation de mise sur le marché“) in einem anderen Land vorliegen, auch in Luxemburg von Ärzten verschrieben und dementsprechend genutzt werden könnten. Colombera, der vor kurzem wegen der Abgabe von natürlichem Cannabis als Medizin verhaftet worden ist, bewerte die Antwort als ersten Erfolg in seinem Kampf für den Cannabis, erklärte er am Dienstag anlässlich einer Pressekonferenz.

Bei einer Hausdurchsuchung am 6. Oktober in der Arztpraxis von Colombera wurden neben Patientendossiers auch Cannabis von der holländischen Firma Bedrocan beschlagnahmt. Colombera hatte in einem Brief vom 25. Oktober 2010 den Minister um Erlaubnis gebeten, einigen von seinen Patienten Cannabis haltige Medikamente verschreiben zu dürfen. Insbesonders handelte es sich dabei um drei Medikamente (Bedrocan, Bediol und Bedrobinol), welche in den Niederlanden erhältlich sind.

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Cannabis als Medizin auf Deutschland Radio

Aus der Ankündigung: Rausch auf Rezept – Marihuana drängt in die Medizin am 31.10.2010, 16:30 Uhr auf Deutschland Radio

Rausch auf Rezept – in Kalifornien ist das bereits seit knapp fünfzehn Jahren möglich. Patienten brauchen dort nur eine Bescheinigung von ihrem Arzt, um sich mit Marihuana selbst behandeln zu dürfen. HIV-Patienten zum Beispiel dämpfen damit Schmerzen und regen ihren Appetit an. Menschen, die an Krebs leiden, bekämpfen mit Cannabis ihre Übelkeit nach einer Chemotherapie.


Nun steht in dem Bundesstaat eine Abstimmung an, die weitreichende Folgen haben könnte: Die Bürgerinnen und Bürger werden Anfang November darüber entscheiden, Marihuana generell für den privaten Gebrauch zu legalisieren. Proposition 19 nennt sich diese Initiative.

Andere Länder mögen sich da etwas zurückhaltender geben, aber in verschiedenen Teilen der Welt hat Cannabis als Arzneimittel neuen Aufwind erfahren: Kanada, Großbritannien und Spanien haben ein Pflanzenextrakt als Medikament zugelassen, das die beiden wichtigsten aktiven Stoffe des Krauts enthält. Und Deutschland könnte schon bald nachziehen. Gleichzeitig arbeiten Mediziner daran, den Nutzen und die Nebenwirkungen von Cannabis intensiver zu erforschen – damit dem Rausch nicht die Ernüchterung folgt.

via DRadio

Luxemburg: Demo für die Legalisierung von Cannabis als Medizin

Am Donnerstagnachmittag demonstrierten in Luxemburg rund 30 Demonstranten für die Legalisierung von medizinischem Cannabis. Organisiert wurde die Demo von der „Union Francophone pour les Cannabinoïdes en Médecine“. Präsident dieser Vereinigung ist der Arzt und ADR-Abgeordnete Jean Colombera, gegen den die Staatsanwaltschaft Diekirch Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen hat.

Dem Allgemeinmediziner wird vorgeworfen, Medikamente auf Cannabis-Basis verschrieben zu haben.

Bei einer Hausdurchsuchung am 6. Oktober in der Arztpraxis von Colombera wurden neben Patientendossiers auch Cannabis von der holländischen Firma Bedrocan beschlagnahmt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der „Union Francophone pour les Cannabinoïdes en Médecine“ hervor. Rund 20 Patienten könnten zurzeit nicht mehr mit medizinischen Präparaten versorgt werden. Einige von ihnen würden sich in einem schlimmen Gesundheitszustand befinden.

Vor dem Gesundheitsministerium:

Foto von der Demonstration für Cannabis als Medikament in Luxemburg, vor dem Gesundheitsministerium

via wort.lu

Studie bestätigt: Kiffen lindert chronische Schmerzen

Cannabis war als Arzneimittel schon über Jahrtausende hinweg in Verwendung. In den letzten hundert Jahren wurde der Gebrauch durch Verbote, die keinerlei wissenschaftliche Grundlage haben, allerdings stark eingeschränkt. Eine neue Studie aus Kanada, welche im „Canadian Medical Association Journal“ (DOI:10.1503/cmaj.091414) veröffentlicht wurde, könnte das ändern: Sie zeigt, dass pures natürliches Cannabis dreimal täglich geraucht chronische Nervenschmerzen lindert, den Schlaf verbessert und Depressionen reduziert. Der Effekt war besonders ausgeprägt bei Joints mit dem höchsten THC-Gehalt (9,4 Prozent).
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Regierung will „Cannabis als Medizin“ ermöglichen

Nach Angaben der Medien und der FDP haben sich die Fraktionen geeinigt, das zukünftig Cannabis auf Rezept möglich sein soll. Was darunter genau zu verstehen ist, ist diesen Meldungen leider nicht zu entnehmen. Wahrscheinlich meinen sie diese BtMG-Änderung, wie wir sie hier schon gemeldet hatten.

Update

Bericht über irreführende Berichterstatung Umstufung med. Cannabis mit Stellungsnahme von Dr.Franjo Grotenhermen vom ACM auf krankenkassen.de. So stiesse der einfachere Zugang zu Cannabisarzneimittel auf unterschiedliche Stimmen, die Drogenbeauftragte Dyckmans bezeichnete es als wichtigen Schritt für schwerstkranke Menschen. Für die betroffenen Patienten ändere sich vorerst gar nichts, so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft „Cannabis als Medizin“, Franjo Grotenhermen. Er spricht von Irreführung, denn die Neuregelung sei enthielte nur die Möglichkeit für Pharmaunternehmen, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Bislang sei aber nur ein solcher Antrag für eine Arznei bei Multiple Sklerose eingegangen. „Patienten mit anderen Erkrankungen (…) haben auch dann keinen Zugang zu entsprechenden Medikamenten.“

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin zum gestrigen Kabinettsbeschluss zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten:

Die Mitteilung der FDP ist irreführend, denn für Patienten, die von einer Therapie mit Cannabisprodukten profitieren ändert sich zunächst nichts. Das Bundeskabinett will keine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes, sondern hat lediglich beschlossen, dass Medikamente auf Cannabisbasis arzneimittelrechtlich zugelassen werden dürfen, wenn ein pharmazeutischer Unternehmer einen solchen Antrag stellt. Die Schaffung einer solchen Möglichkeit sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit für die Zulassungsbehörden sein. Ein Zulassungsantrag wurde nach Angaben des britischen Unternehmens GW Pharmaceuticals für seinen Cannabisextrakt Sativex in verschiedenen europäischen Ländern für die Behandlung der Spastik bei multipler Sklerose gestellt. Das Unternehmen rechnet mit einer Zulassung für diese Indikation in Deutschland im Jahr 2011. Patienten mit anderen Erkrankungen, wie chronische Schmerzen oder Appetitlosigkeit und Übelkeit bei Krebs haben auch dann keinen Zugang zu entsprechenden Medikamenten.

Gleichzeitig behindert das Bundesgesundheitsministerium die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, zu denen das Institut nach einem höchstrichterlichen Urteil durch das Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2005 eigentlich verpflichtet ist. „Für die Patienten ändert sich mit dem Beschluss des Bundeskabinetts zunächst gar nichts. Das Bundesgesundheitsministerium spielt auf Zeit“, erklärte Dr. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. „Wenn die Bundesregierung ihre Politik nicht ändert, wird auch in den kommenden Jahren nur ein kleiner Teil der Patienten von einer Therapie mit Cannabisprodukten profitieren können.“

Mit freundlichen Grüßen
Franjo Grotenhermen

Auch beim PM des Bundesministerium für Gesundheit

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USA: Forscher entdeckten neuen Marihuanachemie-Rezeptor

9.8.: Hemmung des Rezeptors könnte zu effektiveren Schmerzmedikamenten führen und weitere therapeutische Effekte haben.

Diese Komponenten sind bekannt als „Endocannabinoide“ – eine Wortschöpfung aus „Endo“, Latein für „innen“ und Cannabis, der wissenschaftliche Name des Marihuana Pflanze. Das neuest entdeckte Cannabinoid, welches entdeckt wurde, trägt nun den Namen 2-AG und bindet an Rezeptoren auf Nervenzellen und Mikroglia. Mikroglia sind spezialisierte Zellen, welche die Überlassenschaften von abgestorbenen Zellen und Plaque aufräumen.

Zusammengefasst ist das Signal gedacht um Gehirnzellen neu zu sortieren und Entzündungen einzudämmen. Das könnte erklären, warum ähnliche Komponenten, welche beim Marihuanarauchen aufgenommen werden – und sich wohl an die gleichen Rezeptoren binden – die Symptome von vielen Krankheiten des Gehirns wie Multiple Sklerose, Gehirntumore, Huntingtons Krankheit und weitere Autoimmunerkrankungen sowie Neulogische Störungen mildern kann.

In ihrer Arbeit entdeckten die Forscher, dass 2-AG an ein Enzym bindet, welches ABHD6 genannt wird. Sie sagen, dass dieses Enzym, dessen Zweck vorher unbekannt war „ein wirklich ausgezeichnetes Mitglied des Endocannabinoid Nervensystems darstellt“

Weiterhin zeigte sich, dass dieses Enzym Wasser benutzt um 2-AG abzubauen, welches das Signal und die Effektivität senkt.

Mit dieser Entdeckung ist es möglich, das Enzym zu blockieren und somit die Wirkung von Stoffen im Cannabis oder ihre synthetischen Analoge zu verstärken. Es kann auch zu neuen Komponenten führen, welche der Aufspaltung mit Wasser widerstehen können. Egal wie – diese Forschung wird groß rauskommen und die heilsamen Effekte der Medikamente akzentuieren.

Die neue Studie wird in dem Magazin Nature Neuroscience veröffentlicht. Der führende Autor ist William R. Marrs, während der Seniorautor Dr. Nephi Stella, UW Professor der Pharmakologie und Psychiatrie ist. Die Studie wurde vom Nationalen Institut gegen Drogenmissbrauch (NIDA) und dem Nationalen Institut für generelle medizinische Wissenschaft, beides Teil des Gesundheitsministeriums finanziert. Insgesamt haben 19 Wissenschaftler an der Studie mitgearbeitet, darunter vom Scripps Forschungsinstitut und der Indiana Universität.

via dailytech

USA: Hauptstadt hat medizinisches Marihuana legalisiert

Mit der Meldung des DC Wires vom 27.7. können wir davon ausgehen, dass das Gesetzesvorhaben für die Abgabe von medizinischem Marihuana ‚durch ist. Wir berichteten. So werden jetzt acht Abgabestellen eingerichtet, bei denen sich schwerkranke Menschen mit ihrer Medizin eindecken können.

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