Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.


Hinweis: Aktuelle Petition im Bundestag:
Zur Webseite der aktuellen Petition fuer Cannabis als Medizin

Australien: Produzenten erwarten Legalisierung von Hanf als Nahrungsmittel

Veröffentlicht am 29. August 2014 von tribble

Wikipedia: Australien

Wikipedia: Australien

Die industriellen Hanfverarbeiter von Australien rufen die Bauern zum Anbau von Hanf auf. Interessanterweise ist der Anbau von Nutzhanf unter den gleichen Bedingungen des Opiumgesetzes legal, aber noch immer illegal, Nutzhanfprodukte als Nahrungsmittel zu verarbeiten. Einem Artikel bei ABC zufolge wird die Legalisierung von Hanf als Nahrungsmittel in Australien in 2015 erwartet.

“Wir konnten die Nachfrage in Australien nicht decken. Wir mussten sogar einiges [an Hanf] importieren.”

Die Hanfindustrie betreibt schon lange Lobbyarbeit bei der Regierung und bei der Nahrungsmittelsicherheitsbehörde für Australien und Neuseeland um Hanfsamen zu legalieren. Sie werden als Schlüsselelement betrachtet, um die australische Hanfindustrie anzufeuern.

via ABC: Call out to Aussie farmers to grow hemp

USA: Forscher finden Fäkalien auf Medizinalhanf

Veröffentlicht am 28. August 2014 von tribble

Die Story dreht sich um Jessica Tonani, welche Forschenderweise Cannabisblüten – Medizinalhanf – analysierte. Medizinalhanf ist legal in 23 US-Bundesstaaten. In dieser Mission analysierte sie nicht wie sonst üblich die DNA-Sequenzen der Blüten, sondern untersuchte sie auf Verunreinigungen. Die Proben enthielten eine lange Liste unappetitlicher Dinge, darunter das Fekalbakterium Enterobacter asburiae und das Vaginalbakterium Gardnerella vaginalis. Das bedeutet kurz gesagt: Die Leute, die mit den Blüten umgehen, waschen sich nicht die Haende!

Die Ergebnisse finden sich auf der Webseite der Firma Analytical360, welche Auffordert, mehr solche Tests durchzuführen und zu veröffentlichen.

Tonani, hatte eine DNA-Sequenzing Firma gegründet, vor kurzem verkauft und hat ein persönliches als auch finanzielles Interesse an der Zukunft des Medizinalhanfes. Sie hatte vor mehr als einer Dekade sich dem Mittel zugewandt, infolge von Magenbeschwerden, die dazu führten, dass ihr ein Teil des Bauches entfernt werden musste. Mittlerweile sendet ihr betreuender Arzt die Patienten, die von Cannabis profitieren könnten, zu ihrer Beratung.

Es ist eine Ironie der politischen Legalisierungsart, dass in den USA mittlerweile Genusskonsumenten “saubereres” Gras erhalten als Patienten, die es wirklich nötig haetten, und ihre Leiden das Zünglein an der Waage zur politischen Abstimmung waren. Zum Beispiel ist in Bundesstaat Washington Gesetz, dass die zwei dutzend Läden, in denen es Cannabis zu Genusszwecken zu kaufen gibt, ihr Cannabis auf Kontaminationen sowie den THC und CBD-Gehalt testen müssen. Es gibt diese Regel allerdings nicht fuer die mehr als 300 – alleine in der Gegend von Seattle – Medizinalhanfläden. Diese müssen noch immer in einer Art legalen Grauzone operieren, nachdem eine bundesstaatliche Abstimmung Anfang des Jahres scheiterte.

via BusinessWeek: Marijuana’s Buzzkill DNA: Biotech Researcher Finds Medical Pot Laced With Feces, 8.8.2014

Update

Im Jahre 2005 veröffentlichte Arno Hazekamp eine Untersuchung über Proben aus den Coffeeshops in den Niederlanden. Diese Proben enthielten auch Schimmel, einige Bakterien sowie Düngerrückstände. Das Paper kann hier eingesehen werden als PDF.

Es gibt auch Forschung über die Belastung mit Verunreinigungen im Cannabisrauch: Determination of Pesticide Residues in Cannabis Smoke; Nicholas Sullivan, Sytze Elzinga, and Jeffrey C. Raber; , Journal of Toxicology, Volume 2013 (2013), Article ID 378168, 6 Seiten.

Kanadas Ärzte wollen nicht bei Anti-Cannabis Kampagne mitmachen

Veröffentlicht am 26. August 2014 von tribble

Cannabis als Medizin GlasflaschenDie größte Gruppe, welche die Ärzte in Kanada repräsentiert, will nicht an der neuen Anti-Drogenkampagne des Gesundheitsministeriums teilnehmen. Die Kampagne soll auf junge Personen ausgerichtet sein. “Die Aufklärungskampagne ist jetzt ein politischer Fussball in der Cannabispolitik von Kanada geworden”, so ein gemeinsame Stellungnahme, welche am 16. August 2014 von den Gruppen College of Family Physicians of Canada (CFPC), Canadian Medical Association (CMA) und der Royal College of Physicians and Surgeons of Canada veröffentlicht wurde.

“Wir haben und werden auch nicht irgendeine politische Botschaft oder politische Werbung unterstützen oder verbreiten in dieser Sache.”

Die Gruppen unterstrichen, dass sie “ihre Arbeit fortsetzen werden, die öffentliche Bildung und das Bewusstsein über die Gesundheitsrisiken von Drogen und Alkoholkonsum bei jungen Kanadiern zu fördern.”

via CBCnews: Canada’s doctors decline to join anti-marijuana campaign

Washington: Preise für legales Marihuana steigen

Veröffentlicht am 25. August 2014 von tribble

Washington State, USA: Die Preise für legale Cannabisblüten zu Entspannungszwecken steigen und steigen. Sie erreichten bis zu 30$, ca 22€, pro Gramm Cannabis. In der Presse gehen die Anschuldigungen für die hohen Preise an die Gärtner und Verarbeiter, welche das schwache Angebot und die hohe Nachfrage ausnutzen würden.

via HempIndustryNews: Legal Marihuana Prices go high

Guam lässt im November über die Legalisierung von Medizinalhanf abstimmen

Veröffentlicht am 25. August 2014 von tribble

Guam auf der Globusprojektion der Erde, Bild: Wikipedia

Guam auf der Globusprojektion. Bild: Wikipedia

Cannabis ist verwendbar als Medizin. Dies ist ein Fakt, den die US-Regierung immer wieder versucht, zu diskreditieren, wobei sie selbst einige Patente daran hält. Nun ist es an den Bürgern von Guam, einem nicht-inkooperierten Gebiet der USA bei den Phillipinen, über die Legalisierung von Cannabis als Medizin bei den Wahlen im November abzustimmen.

Die Regierung hatte schon überlegt, ein eigenes Medizinalhanfgesetz durchzusetzen, aber zog es nun vor, die Wähler entscheiden zu lassen. Der Name der vorgeschlagenen Gesetzesänderung lautet “Joaquin ‘KC’ Conception II Compassionate Cannabis Use Act of 2013″. Die Gesetzesänderung würde Abgabestellen legalisieren, sowie Regeln und Regulierungen aufstellen, die von einer Regierungskommission ausgearbeitet werden sollen:

Die Wahlkommission von Guam entschied letzte Nacht, dass sie die Wähler über die Legalisierung von medizinischen Marihuana in den Wahlen im November abstimmen lassen wollen.

via Guampdn.com

via TheWeedBlog: Guam To Vote On Medical Marijuana In General Election

Buchreview: Bröckers – Keine Angst vor Hanf

Veröffentlicht am 26. Juli 2014 von tribble

Das neueste Buch von Mathias Bröckers nennt sich “Keine Angst vor Hanf”. Es ist eine gute und aktuelle Einleitung in die politische Diskussion und ein Aufruf für die Legalisierung von Cannabis. Ein guter Einstieg, für alle die sich für das Thema interessieren.

Buchcover Grafik: Mathias Bröckers - Keine Angst vor Hanf

Buchcover Grafik: Mathias Bröckers – Keine Angst vor Hanf

Mathias Bröckers durchschreitet in dem Buch die Historie, von den Anfängen der Verbotspolitik globalen Opiumkonferenzen bis hin zu den ersten US-Bundesländern, die in dem “Quasi”-Ursprungsland der weltweiten Verbote legalisierten.

Es geht weiter mit den medizinischen Aspekten und dem Risiko des berauschenden Cannabiskonsums mit dem ständigen Ruf nach Legalisierung, Jugend-, Verbraucherschutz und ehrlicher Aufklärung.

Was mir leider negativ auffiel, ist, dass Bröckers zwar die weltweiten Cannabisverbote auf die Durchsetzungskraft von Harry Anslinger im Interesse des “starken Staates” zurückführt, aber leider dabei vergisst zu erwähnen, dass diese Hetzkampagne nicht nur gegen Hanf geführt worden ist, sondern auch gegen Schlafmohn, genauer gesagt “chinesische Opiumraucher”, oder noch mehr Vereinfacht: “einem Genussmittel der ausländischen Minderheiten”.

Wikipedia meint dazu, aus der Biografie von Anslinger, dass seine Interessen immer nur der “äusseren Rechten” gedient hätten. Leider wird dieser staatliche, durch Drogengesetze legitimierte und noch immer immanente Rassismus (auch struktureller Rassismus genannt) in dem Buch nur sehr kurz abgehandelt. Auch weiter hinten im Buch gibt es zur Geschichte, dass durch die Alkoholverbote in den USA “Gangsterbanden mit italienischem, irischem und jüdischem Migrationshintergrund” entstanden. Das ist zwar wahr, aber auch dies sind Minderheiten mit rassistisch belegten Vorurteilen. Bekannt seien die, dass Iren Trinker seien und Antisemitismus gegen Juden. Dazu kein weiteres Wort im Buch.

Meiner Meinung nach kann eine rassistische Verbotspolitik gegen Menschen auf substanzistischer Art und Weise auch ohne Cannabis geführt werden – und noch immer mit den gleichen Werkzeugen die Leben harmloser Menschen gefährden.

Als Mindesforderung kann man sich also der Forderung im Buch anschliessen: [..] die Legalisierung von Cannabis, der nützlichsten Pflanze deieser Erde, kann hier tatsächlich einmal als “Einstiegsdroge” fungieren: für den Einstieg in eine Wende der Drogenpolitik und das Ende des ebenso unmenschlichen wie ineffizienten und destruktiven Ära der Prohibition.”

Mathias Bröckers, Keine Angst Vor Hanf – Warum CAnnabis legalisiert werden muss, Westend Verlag, €9,99, ISBN 987-3-86489-071-0, 94 Seiten

Berlin: Hanfparade 2014 am 9. August

Veröffentlicht am 10. Juli 2014 von tribble

Hanfparade Flyer GrafikStreicht euch diesen Termin im Kalender an: Am 9. August ist wieder Hanfparade in Berlin! Dieses Jahr unter dem Motto “Grünes Licht für die Legalisierung” und bezieht sich auf die Legalisierungswelle in den USA und Lateinamerika. Sie beginnt um 13 Uhr am Hauptbahnhof auf dem Washingtonplatz und führt zum Brandenburger Tor. Dort findet in der Zeit von 16 – 22 Uhr die große Abschlusskundgebung statt.

Die Hanfparade soll dazu animieren, Ideen zu entwickeln, wie die Legalisierung vorangetrieben werden kann. Wir kämpfen dafür, das die Menschen in Deutschland auch bald „grünes Licht“ für die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel geben werden, wie es Menschen im November 2012 in den US-Bundesstaaten Washington und Colorado an den Wahlurnen taten.

Es gibt auch noch jede Menge Flyer und Poster! Wir packen Pakete mit 750 Flyern und 10 Poster. Wenn du vor der Hanfparade noch auf Parties, Festivals usw. unterwegs bist: Melde dich bei uns! Du willst so einiges Plakatieren? Melde dich bei uns! eMail an: info@hanfparade.de – Kleine Mengen wie 10 Poster und 50 Flyer gibt es im Onlineshop des Deutschen Hanf Verbands.

Aus der Pressemitteilung der Hanfparade 2014

Die Zeiten sind gut für HanffreundInnen. Die teilweise Legalisierung der alten Nutz-, Heil und Rauschpflanze in den US-Staaten Washington und Colorado sowie im südamerikanischen Uruguay hat der Diskussion über eine Haschfreigabe auch hierzulande neuen Wind gegeben. Bundesweit sind Initiativen entstanden, die die Einführung von Cannabis Social Clubs fordern. In Berlin Kreuzberg wird gar über staatliche Coffeeshops debattiert. Mit Linken und Grünen haben zwei der im Bundestag vertretenen Parteien die Legalisierung von Cannabis im Programm.

Nur die Bundesregierung will davon nichts wissen. In Gestalt der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler kocht sie in regelmäßigen Abständen alte Einstiegsdrogenmärchen hoch und läßt die Polizei landauf landab weiter die Knüppel schwingen. Dabei gehören längst nicht mehr nur Alt-68er, Ökos und Technofreaks zu den Hanfjüngern. In einer gemeinsamen Resolution sprachen sich im Frühjahr 120 deutsche Strafrechtsprofessoren für ein Ende des Hanfverbots aus.

“Das überfällige Umdenken in den Hirnen der Großkoalitionäre wolle man nicht tatenlos abwarten” so Martin Steldinger vom Hanfparade-Organisationsteam. “Stattdessen werde man die zahlreichen Argumente Pro Legalisierung phantasievoll auf die Straße und in die Herzen der Nichtkonsumierenden tragen.” Dabei sollen ein gutes Dutzend bunt geschmückte Paradewagen, hanfige Leckereien, ein Nutzhanfareal und ein Forum für Hanfmedizin helfen. Last but not least werden fünf internationale Künstler und gut zwei Dutzend RednerInnen für eine politisch-anregende Stimmung sorgen.

via Hanfparade: Presseerklärung vom 18.6.2014

5.-14.7. in Berlin: Austellung “Störmanöver an der Heimatfront”

Veröffentlicht am 9. Juli 2014 von tribble

Ausstellung Störmanöver an der HeimatfrontDie Wanderaustellung “Störmanöver an der Heimatfront – Krieg beginnt hier – Widerstand auch” ist endlich in Berlin angekommen und vom 5.-14.7.2014 in der New Yorck im Bethanien (Mariannenplatz 2a) zu sehen! Die Austellung zeigt Texte, Bilder und Visual-/Audio-Installationen zum Thema Militarisierung und antimilitaristischer Widerstand.

Das neues Kriegsspielzeug natürlich zuerst in der “Drogenfahndung” getestet wird, ist ja nichts neues, und der militarisierte Krieg gegen die Drogen ja auch nicht – deswegen ein interessante Ausstellung.

Die Öffnungszeiten sind jeden Tag ab 17.00 Uhr, Schluss ist, wenn Veranstaltungen laufen: dann Open End/ wenn nicht bis 20 Uhr. Am Montag, den 14.7. ist das Finale der Austellung mit einer DiskussionsVeranstaltung-während des A Cafes-zum diesjährigen “War starts here Camp (17.-25.8.2014)” und dem Programmpunkt Militarisierung nach Innen und Aussen- Was bedeutet das?!

Wem Berlin zu weit weg ist – gibt es hier auf Youtube ein Video über die Ausstellung:

via warstartsherecamp

Dana Beal: What means GMM to Legalization? Global Marijuana March from the begining to now

Veröffentlicht am 30. Juni 2014 von tribble

This interview was made for the “Soft Secrets” Magazine, shortened publication is planned. Rights reserved by Soft Secrets – ask Robert Brungert robrungi@yahoo.de for any questions.

Dana Beal: What means GMM to Legalization?

Global Marijuana March from the begining to now

Author: Robert B.

Today I am talking with Dana Beal. He is one of the leading Hemp Legalizers from the USA. In 1999 Dana created the Million Marijuana March (MMM). This event is named in 2002 Global Marijuana March (GMM). During years the Event managed itself all over the world and this year in the first Saturday of May hundreds of thousands of People came to GMM in hundreds of Cities. In Germany there were more than 15 GMMs. It is a worldwide popular and important event and so I am asking some Questions.

Let it be free.

Dana Beal, you are 67 years old, 1999 you were 52 years old, this means in 1967 you were 20. Were you one of the Hippies?

“The hippies were a product of LSD, who opposed the war in Vietnam and the police state measures taken against psychedelic drugs and marijuana.

When did you start your work?

Foto von Dana Beal

Foto von Dana Beal

“1967 was the ‘Summer of Love’.” We did the first Smoke-ins in Tompkins Park in the Lower East Side of New York. We decided cannabis would be easier to legalize than LSD. But Vietnam overshadowed everything, even though we did the first national smoke-in to bring people to the Levitation of the Pentagon in October of ’67. When Abbie Hoffman asked me to join the Yippies in January, 1968, he wanted the toker legions to come to the protests he was planning for the Chicago Democratic Convention in August. But lighting up guaranteed the cops would break heads, and Richard Nixon became President. Nixon was an outright fascist who sought to link the anti-war pot smokers with the blacks using heroin in the ghettos, and created the DEA and the Controlled Substances Act.)

There was a lot of sentiment for legalisation…why didn’t it work?

“At the 1972 Demcratic Convention in Miami, I confronted George McGovern at his campaign HQ about the reports of CIA heroin in Vietnam, and asked how we could protect millions of people who already smoked pot from being exposed to hard drugs supplied by OUR OWN GOVERNMENT unless we legalized marijuana and sell it over the counter. McGovern said he’d personally spoken out against CIA heroin on the Senate floor–but he was not ready to embrace the Dutch model of separating marijuana and hard drugs. So Richard Nixon was re-elected. He had already turned down the legalization recommendation of his own Schaeffer Commission in order to exploit the culture wars for political gain, but he was soon impeached.

“A few weeks after Nixon resigned, Howard Lotsof told me ibogaine had cured his heroin addiction and he’d confirmed the same effect in 7 other people in the early 60′s. So I thought, here is another way to protect cannabis culture even if we can’t legalize. Then in November the Democrats won a huge majority in Congress, and Keith Stroup of NORML went to work finding a democratic candidate who would decriminalize: Jimmy Carter. It looked like pot would be legal in 18 months. But the movement got ahead of itself and decided to legalize cocaine also. In the summer of 1978, Carter’s drug Czar Peter Bourne was outed for doing coke at a NORML party, and the whole thing fell apart. The founder of HIGH TIMES,Tom Forcade, committed suicide, and we had to stop junkies in the art department from putting heroin on the cover of the magazine.”
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Weltdrogentag am 26. Juni – Lasst uns über Drogen reden!

Veröffentlicht am 26. Juni 2014 von tribble

Die Kampagne des Polnischen Netzwerkes für Drogenpolitik “Lasst uns über Drogen reden” startet am 26. Juni, dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltdrogentag. Teil der Kampagne werden Poster und Werbeflächen in der Bahn und den Bussen von Warschau an diesem Tag sein. Die Kampagne ist Teil einer größeren Kampagne, die überall auf der Welt stattfindet.

Professor Monika Płatek, Professor Viktor Osiatyński, beides Spezialisten im Gebiet der Suchtforschung, die Musiker Stanistaw Soyka, Tomasz Stańko, Michał Wiśniewski, Sänger Natalia Przybysz, die Journalisten Jacek Żakowski znd Anna Wendzikowska, als auch Schauspieler Redbad Klynstra sind nur ein paar von den vielen polnischen Prominenten und Wissenschaftlern, die sich an der Kampagne „DURCHBRECHEN WIR DIE STILLE. LASST UNS ÜBER DROGEN REDEN“ beteiligen.

Ähnliche Aktionen finden in London, Paris, Warschau, Mexiko Stadt, Kathmandu, Rom, Phnom Penh, Tbilisi, Kuala Lumpur, Moskau und weitere 70 anderen Städten statt.

In Polen wird das Polnische Netzwerk für Drogenpolitik eine Kampagne gestartet, die auf eine Reform der Drogengesetzgebung abzielt. Wie auch in Polen, so auch in anderen Ländern, werden junge Menschen, die mit Drogen erste Erfahrungen machen, immer mehr Opfer der Strafverfolgung und der daraus entstehenden Konsequenzen, als Probleme mit der Mafia oder der Droge zu bekommen. Als Konsequenz finden sie sich selbst im Gefängnis wieder, haben danach Probleme eine Arbeit zu finden, … Der Bericht der EMCDDA in 2008 zeigt, dass die Anzahl der entdeckten Straftaten im Zusammenhang mit Drogenbesitz um 1648% gestiegen sind! Die überwiegende Mehrheit dieser Fälle sind junge Menschen oder Abhängige, die keine ernsthaften Verbrechen im Zusammenhang mit Drogen begangen haben.
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