Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.

Sativex: Zulassungsantrag für die USA bei der FDA gestellt

Veröffentlicht am 23. Januar 2012 von tribble

Ein Vierteljahrhundert nachdem die Nahrungs- und Arzneimittelbehörde der USA, die FDA, die erste verschreibungsfähige Arznei basierend auf dem Hauptwirkstoff der Cannabispflanze, dem THC, zugelassen hat, machen sich andere Medikamente, die auf den Cannabiswirkstoffen oder ihrem wirksamen Prinzip beruhen, auf den Weg in die Apotheken.

Die britische Firma GW Pharmaceuticals ist in den fortgeschrittenen klinischen Studien für das erste pharmazeutische, aus rohem Marihuana anstelle von synthetischen Äquivalenten hergestellte, Produkt – einem Mundspray, von dem sie hoffen den Markt in den USA bei der Behandlung von Krebsschmerzen zu erreichen. GW geht von einer Marktzulassung zum Ende 2013 aus.

Sativex enthält die zwei gut bekannten Komponenten aus den Cannabisblüten: delta9-THC und Cannabidiol. Es wurde schon in Kanada, Neuseeland und acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, bei verschiedenen Krankheitsbildern zugelassen, zum Beispiel zur Entspannung der Spastiken bei Multipler Sklerose.

Die Zulassung durch die FDA würde einen wichtigen Meilenstein der oft unklaren Beziehung zwischen der USA und Marihuana setzen. In 16 Bundesländern sowie dem Gebiet Columbia ist es den Einwohnern schon möglich, auf Empfehlung eines Arztes, medizinisches Marihuana zu erhalten. Die US-Drogenverfolgungsbehörde DEA sieht Gras noch immer als gefährliche Droge ohne medizinischen Wert an, aber die Verfügbarkeit von chemisch ähnlichen, verschreibungsfähigen Medikamenten erhöht den Druck auf die Föderalregierung, ihre Position zu überdenken und anderen Pharmafirmen die Möglichkeit geben, GW Pharmas Fußstapfen zu folgen.

via Examiner, usatoday

Wie wertvoll ist der Medizinalhanfmarkt?

Veröffentlicht am 20. Januar 2012 von tribble

Die börsennotierte Firma CannabisScience (NASD OTCBB: CBIS) schreibt auf ihren Webseiten über den Markt für medizinisches Cannabis. So veröffentlichte das Journal der Canadian Medical Association im Jahre 2001, auf der Basis von Selbsteinschätzungen, dass etwa 2% (oder 400.000) kanadische Erwachsene schon jetzt Cannabis zu medizinischen Zwecken verwenden. Extrapoliert man diese Zahl auf die USA, wären das etwa vier Millionen Personen. Konsequenterweise geht CannabisScience davon aus, dass es keinen Grund gäbe, nicht anzunehmen dass der Markt für pharmazeutische Cannabisprodukte in mehrstelligen Milliardenbereich liegt.

Comic über das Monopol von GW Pharmaceuticals

GW Pharmaceuticals, der Hersteller und Patenthalter von Sativex ist eine Vereinbarung mit der deutschchen Arzneimittelfirma Bayer Healthcare eingegangen für die Vermarktung von Sativex in Großbritannien. Diese Vereinbarung hat GW mit Millionen an Dollars an Lizenzgebühren ausgestattet.

Im Februar letzten Jahres hat GW Pharmaceuticals die Rechte an der Entwicklung und Vermarktung von Sativex bei Krebsschmerzen in den USA an die japanische Firma Otsuka Pharmaceutical verkauft. Otsuka zahlte GW eine Lizenzgebühr von 18 Millionen US-Dollar, und werden noch bis zu 273 Millionen US-Dollar an weiteren Gebühren zahlen. Zusätzlich zu dem wird Otsuka die Kosten für die Entwicklung von weiteren Behandlungsgebieten in den USA übernehmen sowie zukünftige Formulierungen. GW und Otsuka werden zusammen alle klinischen Entwicklungen und regulatorischen Aktivitäten in den USA durchführen.

Es ist klar, dass die Bereitschaft von Otsuka, fast eine viertel Milliarde Dollar zu zahlen für die Lizenz eines einzigen cannabisbasierten Medikaments mit einer weniger als überwältigenden Effektivität, zeigt dass der Gesamtmarkt für medizinische Cannabisprodukte ein Multi-Milliardenmarkt ist. Laut Investec Securities, GW’s Aktienverwalter, könnten die jährlichen Verkäufe von Sativex bis zu 390 Millionen US-Dollar einbringen.

2005 haben GW und die spanische Arzneimittelfirma Almirall Prodesfarma, S.A. (“Almirall”) ihre Zusammenarbeit angekündigt und dass sie einen exklusiven Vertrag eingegangen sind, damit Almirall Sativex in Europa (mit Ausnahme von Großbritannien) vermarkten kann. Almirall zahlte GW etwa “12 Millionen US-Dollar Lizenzgebühren.” (etwa 20 Millionen US-Dollar nach heutigen Wechselraten).

Regierungschef von Burjatien kritisiert den schwachen Krieg gegen die Drogen

Veröffentlicht am 20. Januar 2012 von tribble

Der Regierungschef der russisch-sibierischen Republik Burjatien hat die Kampagne der Lokalregierung kritisiert, die im letzten Jahr versuchte, Cannabisanpflanzungen in dem Land zu eliminieren. Burjatien ist eine wenig bevölkerte Republik mit etwa eine Million Einwohnern, an der Grenze zur Mongolei. Sie haben ein gut für den Cannabisanbau geeignetes Klima. Jede sechste Hanfpflanze in Russland wächst in Burjatien.

Vyacheslav Nagovitsyn sagte, dass in vielen Fällen im letzten Jahr die Zerstörung der Cannabisplantagen weit hinter dem Zeitplan durchgeführt wurde. Der Kopf der Verwaltung von Nagovitsyn, Pyotr Mordovskoi, sagte, “Alle Marihuanapflanzungen wurden zerstört, aber die Arbeit wurde oft spät durchgeführt, als die Samen schon reif waren für zukünftige Ernten”.

Wir von der hanfplantage können den Regierungschef nur Danken, dass er mit der Information an die Öffentlichkeit geht. Sie zeigt, dass der “Kampf gegen Drogen” keinen Sinn macht und Alternativen erforscht werden sollten.

Mitte September wuchsen meter-hohe wilde Cannabisbüsche an den großen Strassen in der Baikalregion, so Mordovskoi, aber die Verantwortlichen, die das Cannabis zerstören sollten, bleiben unbestraft.

Etwa 3,3 metrische Tonnen Drogen wurden in Burjatien im letzten Jahr beschlagnahmt, davon macht Cannabis 95% aus. Cannabis wuchs auf einer Fläche von 3400 Hektar im letzten Jahr, 150 Hektar mehr als im Jahr 2010.

via ria

Avastin versus Cannabis

Veröffentlicht am 18. Januar 2012 von tribble

Ein neues Medikament, welches das Leben von Frauen mit Eierstockkrebs verlängern soll, wurde vom nationalen Institut für Gesundheit und klinische Excellenz (NICE) in Großbritannien zugelassen. Dadurch dass es zu teuer ist für die Verschreibung, denken viele Menschen darüber nach, dass Cannabis an dieser Stelle eine billigere und sichere Alternative ist.

Grafik Darstellung der Wirkungsweise von Avastin, Cannabis zur AngiogeneseVermarktet wird das Medikament unter dem Namen “Bevacizumab” vom Hersteller Roche. Avastin funktioniert, indem es die überaktiven Signalproteine (VEGF), welche dem Krebs helfen sich selbst im Körper auszubreiten, runterregulioert. Dem Krebs wird das sauerstoffreiche Blut entzogen und somit muss der Krebs absterben.

Das Medikament wurde zu erst gegen Darm-, Brust-, Lungen und Nierenkrebs zugelassen, aber die Forschung fand heraus, dass es den Wuchs von Eierstockkrebs anhält. Avastin unterbindet die sogenannte Angiogenese, das ist die Erzeugung von neuen tumorigen Blutzellen, die wichtig sind für das Überleben des Krebses. Und genau das gleiche macht Cannabis.

Es ist eine interessante und wunderbare Nachricht für die Debatte um den Medizinalhanf, dass THC und CBD, die aktiven Komponenten im Cannabis, bei Krebs auf die fast gleiche Weise wie das Medikament wirken. Das ist im Prinzip die Regulierung der vorhandenen Menge des Proteins VEGF, welches der Körper produziert.

Dies veranlasst den Tumor auf eine Größe zu schrumpfen, mit dem das menschliche Immunsystem umgehen kann. Krebs benötigt dieses Protein um sich zu verbreiten, aber Cannabis reguliert und überwacht das gesamte System. Dies zu einem Bruchteil der Kosten von Avastin und ohne die giftigen Nebeneffekte.

via Cannazine

Kanada: Liberale Partei stimmt auf ihren Parteitag für Legalisierung; Interimsvorstand Bob Rae gibt seinen Marihuanakonsum zu

Veröffentlicht am 16. Januar 2012 von tribble

Grafik Logo der Liberalen Partei in Kanada mit HanfblattDie Liberale Partei in Kanada hat auf ihrem Parteitag an diesem Sonntag für die Aufnahme der Legalisierung von Cannabis in ihr Parteiprogramm gestimmt. Die Liberalen versuchen eine neue Richtung zu finden und eine Programmatik, die den stimmig ist für Kanadier, so die National Post. Vor der Abstimmung beantwortete der Interimsvorstand Bob Rae die Frage eines Journalisten, ob er schon einmal Marihuana probiert habe, mit der Antwort “Natürlich habe ich es getan. Ich glaube nicht, dass alle meiner Generation als Abstinente angesehen werden sollten, aber habe ich es in letzter Zeit getan? Die Antwort wäre nein.”

Samstag Nacht hatten die Deligierten für die Öffnung der Partei für Neue beschlossen und eine kostenfreie Art der Mitgliedschaft eingerichtet. Sie hoffen damit die Politik Kanadas zu revolutionieren und die Liberale Partei wieder zu kräftigen.

Die Debatten über die Cannabislegalisierung hielten weiterhin an, aber 77 Prozent der Deligierten stimmten am Ende für dafür.

Die Debatte zu der Abstimmung der liberalen Partei kommt zum Höhepunkt eine weitkommunizierten Studie, welche sagt dass das Rauchen von Marihuana die Lungen nicht so stark schädige wie Tabakkonsum es mache. Forscher fanden heraus, dass einen Purjoint pro Woche rauchen die Lunge nicht schädigt.

Samuel Lavoie, Vorsitzender der Jungen Liberalen von Kanada sagte, dass er erfreut sei, die große Zustimmung der Mitglieder für die Legalisierung von Marihuana zu sehen, aber er war sich nicht sicher, ob es auch in die nationale Wahlprogramm der Partei einginge.

“Es gibt keinen Zweifel, dass es einen starken Zuspruch von den Mitgliedern gibt, das in unserem Wahlprogramm zu haben” so Lavoi, “Aber ob es in unser Wahlprogramm in 2015 kommt, werden wir sehn.”

Lavoie sagte, er habe Kenntnis dass einige Bundesvorstände versuchen könnten, den Marihuanabeschluss aus dem Programm zu halten und dass einige Mitglieder sich irritiert zeigten, aber er hoffe, dass die Partei dem Willen ihrer Mitglieder folge.

“Die nächste Wahl ist in vier Jahren, da ist noch viel Zeit für Debatten. Es wird schwierig sein für jeden, das Ergebnis und den Willen der Mitglieder zu ignorieren.” Die Liberale Partei war die dritt-stärkste Partei bei der letzten Wahl 2011.

via tokeofthetown

Das ist das Haus aus Hanf

Veröffentlicht am 12. Januar 2012 von tribble

Es ist das erste Haus, welches in den USA aus Hanf gebaut wird. Lustigerweise wird es in Asheville in North Carolina gebaut, einem bekannten Rückzugsort für Hippies. Aber glaub nicht, dass es dort was zu rauchen geben wird.

Foto vom Hemcrete Hanf Haus in Asheville, North Carolina

Hanfschäben werden mit Leim und Wasser gemischt um “Hemcrete” herzustellen, einem ökologischen Mix, der immer weiter aushärtet und etwas sehr interessantes macht: Der Hanf versteinert und wird damit fest wie Beton. Designt wurde das Haus von Push Design, die sich schon einen Namen mit anderen ökologischen Häusern in anderen Teilen der Welt gemacht haben. In den USA ist es leider nicht so einfach, an Hanf zu kommen, deswegen wurde das Material aus Europa importiert. Das machte das ganze Haus leider etwas teurer.

Dieses Haus wurde mit Hanf aus Großbritannien errichtet und mit Papierpanelen aus 100% recycelten Material ausgebaut. Offensichtlich hat das einige Nachbarn neugierig gemacht, da Push Design kurz darauf weitere Verträge abschliessen konnte. Aber wenn auch nur einer daran denkt, es zu rauchen, so sagen die Leute von Push Design, man müsse schon 2500 Pfund von dem Hanf rauchen um High zu werden.

via Push Design via GizMag und gizmodo

Hanfsorten für den medizinischen Gebrauch und Anwendungsgebiete (Teil 1)

Veröffentlicht am 11. Januar 2012 von tribble

Eine Übersicht an medizinisch nutzbaren Cannabissorten mit den entsprechenden Anwendungsbereichen, Teil 1:

Afghanica – Übelkeit, Schmerz
Afghooie x Haze – PMS (Prämenstruelles Syndrom)
AK 47 – Übelkeit, Depression, Schlafstörung, Kopfschmerz
Alien Train Wreck – Asthma
Apollo 13 – Rückenschmerzen
Auntie Em – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Multiple Sklerose
Aurora Indica – Übelkeit, Arthritis, Gelenkschmerzen

Berry-Bolt – Schlafstörung, Gelenkschmerzen
Big Bang – Angst, Schlafstörungen
Big Kahuna – Arthritis, Bandscheibenschmerzen
Black x Blue Widow – HIV, Rückenschmerzen
Black Vietnamese – Übelkeit, Muskelkrampf, Schmerz
Blue Fruit – chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, Muskelkrampf
Blue Moon Rocks – Angst, Depression, Schlafstörung
Blue Satellite x Jack Herer – Depression, Übelkeit
Blue Satellite – Muskelverspannung, Schmerz, Schlafstörung
Blueberry – Übelkeit, Schlafstörung, Schmerz
Bog Sour Bubble – Schmerz, Angst
Bonzo Bud – Migräne, Schmerz
Budacolumbia – Übelkeit
Burmaberry – Migräne, Depression
Burmese pure – Angst, Depression

Cali-Orange – Übelkeit
Catalyst – Prämenstruelles Syndrom
Cinderella 99 – Übelkeit
CIT – Schmerz, Übelkeit, Schlafstörung
Citral – Schlafstörung
Cripple Creek – Nierenerkrankung, Hepatitis C, Blasenentzündung

Deep Chunk – Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
Dynamite – Asthma, Hepatitis C

East Coast Sour Diesel – Wassersucht, Nervenwurzelerkrankung, Weichteilrheumatismus
El Nino – Schlaflosigkeit, Übelkeit

Fieldale Haze – Angst, Rückenschmerzen
Fig Widow – Rückenschmerzen, Psychose
Firecracker – Angst, Depression, Übelkeit

G-13 – Depression, Schmerz, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
Green Spirit x Timewarp x Herijuana – nächtliche Bewegungstörungen
Green Spirit – Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen

Herijuana x Trainwreck – diabetische Neuropathie

Ice Princess x Bubblegum – Migräne

Jack Herer – Angst, Weichteilrheumatismus
Jacked #14 – Übelkeit, Brechreiz
John Paul Jones – Schmerzen

Kali Mist – Übelkeit, Depression
Killer Queen – Depression, Rückenschmerzen

Lemon Haze – nächtliche Bewegungsstörung, chronische Erschöpfung
Lollipop – Krämpe, posttraumatischer Stress, Wassersucht
Lowryder – Übelkeit, Kopfschmerzen

Magic Crystal – Impotenz, prämenstruelles Syndrom
Masterkush – Übelkeit
Motarebel Oguana Kush – Nervenschmerzen, Rückenschmerzen, Krämpfe
Mountainberry – Schlaflosigkeit, Migräne, Schmerz
New York Diesel – Migräne

Northern Lights # 1 – Arthritis
Northern Lights # 2 – Schlaflosigkeit, Übelkeit
Northern Lights x Cinderella 99 – Depression
Northern Lights x Shiva – Zahnschmerzen
Northern Lights – Nervenwurzelerkrankung

Oregon 90 – Gelenkschmerzen, nächtliche Bewegungsstörung

Sensi Star – Migräne
Snow White – premenstruelles Syndrom
Super Silver Haze – Übelkeit, Depression
Sweet Blu – Knochenkrankheiten, Wirbelsäulenschmerzen, Weichteilrheumatismus
Swiss xT (KC Brains) – bei hoher Dosierung gegen Schmerzen

Trainwreck – Angst, diabetische Neuropathie, Arthritis
Trainwreck x Herijuana – Übelkeit

Ultra Green – Schlaflosigkeit

White Rhino – Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit
White Widow – Hepatitis C, Kraftlosigkeit, posttraumatischer Stress

Neu dazugekommen

Folgende Sorten enthalten mehr CBD-Wirkstoff.

Purple Thai – Krebsbehandlung/Chemotherapie
Harlequin – Krebsbehandlung
Cannatonic – Krebsbehandlung

via Cannabis als Medizin Österreich und MedicalMarijuana.com

Cannabis in roher Form; die guten Eigenschaften von CBD

Veröffentlicht am 10. Januar 2012 von tribble

Auch Cannabis in roher Form, als Salat oder Tee ist ein wunderbares Mittelchen. Die Forschung zeigt, dass auch das in dem industriell genutzten Faserhanf vorkommende Molekül Cannabidiol, CBD entzündungshemmende, antioxidative und sogar Krebstumor unterdrückende Eigenschaften aufweist. CBD ist im Gegensatz zu THC in den meisten Ländern nicht verboten. Der Wirkstoff THC ist am meisten in dem Harz der Blüten der weiblichen Hanfpflanze, gefolgt von CBD. Bei dem industriell genutzten Hanf wurde das THC fast weggezüchtet, in der EU gilt ein Maximalwert von 0,3% THC in der Pflanzenmasse. In der Pflanze liegt CBD an Wasser gekoppelt als CBD-Säure vor. CBD-Säure ist nicht psychoaktiv. Weitere Informationen zu Cannabis als Medizin findet sich z.b. in der umfassenden Sammlung der Arbeitsgemeinschaft Cannabinoide als Medizin, dem Project CBD sowie dem Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin.

Ein weiteres interessantes Video rund um die Hanfpflanze ist “Hanf – das Milliarden Dollar Kraut”, zu finden auf Youtube. Weitere Infos auf Englisch z.b. bei Naturalnews

UK: 12000 Kinder wegen Drogen verhaftet; Fragwürdige Forscher lehnen Schadensminderung ab und wollen mehr Überwachung

Veröffentlicht am 9. Januar 2012 von tribble

Der Dailymail berichtet von einer Statistik in Großbritannien, nach der etwa 12000 Kinder unter 16 Jahre wegen Drogendelikten im letzten Jahr verhaftet worden sind. Als wenn das nicht schon erschreckend genug wäre, was mit diesen Menschen passiert, wenn sie erst einmal in den Fängen der Justiz und der Psychiater gelangen, kommt es in dem darauf folgenen Artikel dazu, von Kathy Gyngell, einer Wissenschaftlerin am Zentrum für Politikstudien noch besser. Sie verteufelt international anerkannte schadensmindernde Massnahmen und wünscht sich mehr Überwachung in den Schulen. Einige der von ihr kritisierten Maßnahmen scheinen auch mir nicht so sinnvoll zu sein, aber es liegt eher in den Händen der Evaluierung, ob die Maßnahme etwas bringt, oder nicht. Das sind ziemlich fragwürdige Standpunkte für eine Forscherin, die Schadensminderung ablehnt und mehr Überwachung und Eindringen in die Privatsphäre, letztendlich dem Körper, an Schulen möchte.

Hier ein paar Auszüge:
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Video: Die Regulierung von Cannabis in Kopenhagen

Veröffentlicht am 8. Januar 2012 von tribble

Der Stadtrat von Kopenhagen stimmte für die Legalisierung von Marihuana. Schau dir das neue Video von der HCLU an, und finde heraus, warum!

Die internationale Presse berichtete im November letzten Jahres, dass der Stadtrat von Kopenhagen mit überwältigender Mehrheit für einen legalen Rahmen für Cannabis gestimmt hat. Das Videoberichterstattungsteam der HCLU ist in die dänische Hauptstadt gereist und hat einige Entscheidungsträger interviewt, dazu gehören Mitglieder des Stadtrats, um herauszufinden, warum sie die Legalisierung der Droge gewählt haben und wie sie das ganze regulieren wollen.

Es scheint, dass das System was hier entstehen soll, sich von den niederländischen Coffeeshopsystem unterscheidet, bei dem kleine private Shops durch Lokalbehörden lizensiert werden. Die dänischen Politiker zeigen auf, dass die Niederländer die Regulierung des Anbaus von Cannabis und dem Nachschub des Coffeeshops dem Schwarzmarkt überlassen haben, also diesen Teilbereich nicht reguliert haben. Der Stadtrat plant ein Netzwerk von staatskontrollierten Läden und Cafes, in denen die Regierung die ganze Prozedur unter kontrolle hat – von der Kultivierung bis zur Verteilung. Das Ziel ist es, den Konsumenten zu schützen und die Schäden des Konsums zu reduzieren. Die Frage ist, ob die neue linke Regierung dem Experiment zustimmen wird. Die Stadträte sind optimistisch: Selbst wenn der Plan jetzt fehlschlägt, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis der Cannabismarkt reguliert wird.

via Drugreporter

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