USA: Eine Verhaftung alle 19 Sekunden wegen einer Drogenstraftat

Neue Zahlen des FBI zeigen den Fehlschlags des „Kriegs gegen die Drogen“

Grafik zu Drogenverboten - Erinnerst du dich an die Prohibition? Sie funktioniert noch immer nicht!Washington, D.C. – Ein neuer FBI Bericht, welcher am heutigen Tag veröffentlicht worden ist, zeigt dass eine Verhaftung wegen Drogen alle 19 Sekunden in den USA geschieht. Eine Gruppe von Polizeibeamten und Richtern, welche die Legalisierung und Regulierung der Drogen fordert, zeigt an den Statistiken, dass mehr als 1,6 Millionen Drogeninhaftierte seit 2010 der Beweis sind, dass der „Krieg gegen die Drogen“ ein Fehlschlag ist, der niemals gewonnen werden kann.

„Seit der Eröffnung des „Krieges gegen die Drogen“ vor 40 Jahren haben wir Abermillionen von Menschen eingesperrt mit dem Ziel, den Drogenkonsum zu reduzieren. Tatsächlich zeigt der Fakt, dass unsere Polizisten im letzten Jahr viel Zeit damit verbrachten, 1,6 Millionen Mitbürger zu verhaften, dass es einfach nicht funktioniert. In der heutigen Ökonomie können wir es uns nicht leisten, drei Personen pro Minute zu verhaften für den Fehlgeschlagenen „Krieg gegen die Drogen“, so Neill Franklin, ein Drogenfahnder aus Balitmore im Ruhestand, der nun die Gruppe „Strafverfolger gegen die Prohibition“ (LEAP) führt. „Wenn wir die Drogen legalisieren und besteuern, könnten wir nicht nur Gelder durch das Einstellen der grausame Politik der Inhaftierung freigeben, wir können die Gesellschaft sicherer machen, indem die Kartelle und Banden, welche jetzt den Schwarzmarkt kontrollieren. austrocknen.“

In seinem Buch „The Murderers“ und in verschiedenen Interviews offenbarte er, dass ihm die Drogenpolitik immer nur als Machtinstrument zur Durchsetzung der Interessen der äußeren Rechten diente. (Aus Wikipedia: Harry J. Anslinger)

Der heute Veröffentlichte FBI Bericht, welcher an dieser Stelle gefunden werden kann, zeigt dass 81,9 Prozent aller Verhaftungen in Zusammenhang mit Drogen nur wegen Besitzes stattfanden und 45,8 Prozent aller Verhaftungen im Zusammenhang mit Drogen wegen dem Besitz von Marihuana.
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Oberster Drogencop in Kalifornien gebustet wegen dem Verkauf von sichergestellten Drogen

USA: Eine neue Korruptionsstory, diesmal aus den oberen Schichten der Drogenverfolgungsbehörden: Nach Verhaftungen des Chefs der Contra Costa County Drogentaskforce und einem Privatdetektiv mit der Anschuldigung des Drogenverkaufs, möglicherweise mit konfiszierten Drogen, waren die Anwälte der vorher durch die Razzien Betroffenen sehr bemüht, ihre Fälle zu überprüfen.

Verhaftung von Top Cop Norman Wielsch, CNET Drug Task Force, KalifornienDie Verhaftung von Norman Wielsch, Anführer des Bundesstaatlichen „Central Contra Costa Drogentaskforce Teams“, oder CNET, könnte weitreichende Konsequenzen in den Oberen- und Berufungsgerichten haben, so die Ermittler.

Die Verhaftung ruft nicht nur Zeifel an der Glaubwürdigkeit und Integrität von Wielsch als Person auf, sondern auch an der Taskforce als ein ermittelnder Körper und Wächter über die Unschuldsvermutung.

„War er motiviert, soviele Drogen wie möglich zu konfiszieren, um sie dann zu Entwenden und zu Verkaufen? Schrieb er falsche Berichte? Hat er die Polizeiberichte aufgebauscht? Es muss alles in jeder CNET-Ermittlung untersucht werden. Es muss sich auch die Frage gestellt werden, wenn der Chef schon ein falscher Cop war, was wussten die anderen im CNET?“

„Er hat sein Geschäft auf Lügen und Täuschung aufgebaut“ – Carl Marino, 17 Jahre als Deputysheriff in Monroe County, N.Y.

Wielsch und Chris Butler, letzter führt die Detektei Butler und Partner, wurden in Benicia durch Förderalagenten am Mittwoch morgen Verhaftet. Die Ermittlungen liefen seit Januar, so ein Sprecher des Justizdepartments.

Beide Männer wurden in das Countygefängnis in Martinez überstellt und 25 Anklagen erhalten, dazu gehören Besitz, Transport und der Verkauf von Marihuana, Methamphetamin und Steroide, Unterschlagung, Diebstahl zweiten Grades und Konspiration. Staatsanwalt Mark Peterson sagte sein Büro wird vorraussichtlich am Freitag entscheiden, ob Klage eingereicht wird.

„An diesem Punkt, ist es klar, dass dies Material ist, welches die Integrität jeder Ermittlung in jedem offenen Fall beeinflussen könnte“

Mehr bei medicalmarijuana411 als auch CBS SF Lokal

USA: Medizinalhanf-Abgabestellenbesitzer sagt, er wurde vom Deputy zum Sex gezwungen

Besitzer der Medizinalabgabestelle will eine Million Dollar für jedes Mal, bei dem er zum Sex mit dem Deputy gezwungen wurde.

Ein Mann, der eine Abgabestelle für medizinisches Marihuana in Grays Harbor County, Washington geöffnet hatte, hat nun eine Multi-Millionen Dollarklage gegen den Bundesstaat zu laufen, mit der Anklage dass ein männlicher Deputy des Sheriffs ihn mit Gefängnis gedroht hätte, wenn er nicht mitmache.

Marcus Searls von Elma, Washington sagte, der Deputy war in seiner Schicht, als einige der Sexualkontakte passierten – sogar dass die zwei Sex auf der Haube des Polizeiautos hatten.

Der Deputy, um den es geht, sagt es habe keinen Zwang gegeben, so Untersheriff Rick Scott zu KIRO. Er wurde noch nicht geannt, da er noch nicht dem Verbrechen überführt wurden sei. Er geht bezahlten Verwaltungsaufgaben nach, während eine andere Stelle, das Lewis County Sheriffs Department, die Anschuldigungen untersucht, so Drew Mikkelsen von KING 5.

Searls will mindestens 15 Millionen von Grays Harbor county und eine Million von der Stadt Elma, so berichtet Jeff Pohjola bei KIRO. Jede Million steht für ein mal, bei dem er zu Sex mit dem Deputy gezwungen wurde.

Er klagt auch die Misshandlung durch einen Polizeibeamten in Elma an. Er gab an, Anfang des Monats gezwungen worden zu sein in einem geschlossenen Polizeiauto zu verbringen, während die Temperatur mehr als 26 Grad betrug, was bei ihm zu einer Asthmaattacke führte. Er verlangt dafür eine weitere Million.

Searls sagte, dass er zuerst dem Sex mit dem Deputy, welcher schon 24 Jahre seinen Dienst macht, zustimmte. Er gab an, dass er dazu erst mit Gefängnis wegen seiner Abgabestelle gezwungen wurde, als er die Beziehung beenden wollte.

„Dies hat uns alle Überrascht“, so der Untersheriff Scott.

Searls sagte, er eröffnete Freeworld Enterprises, eine Abgabestelle für medizinisches Marihuana, in Oakvill im Februar und schloss es im Juni. Er sagte, dass das Sheriff Office und die Stadt Oakvill ihn aus dem Geschäft vertrieben hätten.

Er sagte, er hätte unter dem Eindruck gestanden, dass die Strafverfolger bei ihm nicht zuschlagen, da er offensichtlich von einem Deputy „beschützt“ werde.

In seinem Gerichtsfall sagte Searls aus, dass sich die zwei auf Craigslist im Januar getroffen hätten. Er gab an, dass der Sex zuerst unter Zustimmung stattfand, aber als der Deputy ihm sagte, dass er „vielleicht verhaftet werden könnte“, wenn er die Abgabestelle eröffnet, wollte er die Beziehung beenden.

Der Anklage zufolge, sagte der Deputy gegenüber Searls, dass „es nicht seine Wahl sein, und dass Searls weiterhin mit ihm Sex haben solle … wenn er seine Abgabestelle eröffnen möchte.“

Die Klage wurde am Montag, 29.8.2011 eingereicht.

Video dazu bei king5

via tokeofthetown

USA: 3-Jahre Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Marihuana einen Geruch hat

USA: Mit einer Pressemitteilung freuten sich die State Troopers in Alaska das Ergebnis ihrer drei-Jahres (!) Studie zu veröffentlichen, welches, nun nicht gerade überraschend, zu dem Schluss kommt, dass der Geruch von Marihuana mit der Anwesenheit von Marihuana verbunden werden kann.

Nun, vielleicht haben die Alaska State Troopers (AST) nicht viel zu tun; ihre Leben könnten vielleicht etwas mehr Aufregung gebrauchen. Ausserdem müssen diese ganzen öffentlichen Gelder, um die Drogen zu bekämpfen, ausgegeben werden.

Grafik einer großen Nase von badlawyer
Die Troopers nutzten das Justizzentrum in der Universität vom Alaska Anchorage (UAA) um die Razzien von Marihuanaanpflanzungen zu studieren. Die Studie untersuchte 200 Durchsuchungen wegen Marihuana, welche zwischen 2006 und 2008 von den AST durchgeführt wurden.

Marihuana wurde in 197 Fällen gefunden und beschlagnahmt, oder, wie die Trooper hilfreich herausstellen, „98,8% der untersuchten Fälle“.

Von diesen 200 untersuchten Fällen berichteten die Strafverfolger über den Geruch von Marihuana von 121 Fällen, oder 60,5%.

„Die Entdeckung von Marihuanageruch wurde signifikant mit der Entdeckung von relativ großen Anpflanzungen assoziiert. Das sind Quantitäten wie vier Unzen (etwa 100 Gramm) oder mehr, als auch 25 oder mehr Pflanzen“ erklärt irgendein Praktikant, der versuchte eine Pressemitteilung zu schreiben. Der Bericht selbst zeigt alles auf, dass die Wahrscheinlichkeit für das AST mehr als vier Unzen zu finden, „2,7 mal höher waren, als wenn eine Durchsuchung ohne den Geruch stattfand.“

Nuuuun, ja.

Auch wenn man darüber Lachen kann, ist der Grund dafür dass die Troopers eine solche Untersuchung machen nicht unsere Unterhaltung. Es wurde gemacht, damit sich ihre Position in weiteren strafrechtlichen Verfahren, in denen Polizisten zu Protokoll geben, dass sie Marihuana gerochen hätten, zu verbessern, so wie Ben Anderson vom Alaska Dispatch herausstellt. Die Gerichte waren in der letzten Zeit etwas Skeptisch über die Zurprotokollgabe von Gerüchen eingestellt.

Die Studie, welche mit dem Titel „Die Vorhersagewahrscheinlichkeit der Marihuana Geruchs Entdeckung“ erschien, analyisierte insgesamt 115 (!) Variablen.

Nette Nachbarn hinterlassen Notizen wenn der Joint stinkt

Wenn du ein Masochist bist und die gesamten 53 (!) Seiten des Berichts lesen willst (und das tatsächlich, heilige Scheisse, du wiederst mich an, du bist echt krank!), kannst du das verdammte Ding hier als PDF ansehen.

von Steve Elliott via tokeofthetown, bild von badlawyer

Mexiko: Calderon sagt, dass die USA Mitschuld an dem Anschlag auf das Casino habe

Grafik zu Mord und TotschlagAm Freitag gab der mexikanische Präsident Felipe Calderón eine Trauerrede für die 52 getöteten Personen bei einer Bombenattacke auf ein Casino. Dort sagte er, dass die USA Mitschuld an dem „Akt des Terrors“ habe. Der Bombenanschlag fand in Monterry statt, einer Industriestadt mit 4 Millionen Einwohnern, nur etwa 2 Stunden von Texas entfernt. Diese Aktion zeigte dem Land wieder einmal den sich verstärkenden Krieg gegen die Syndikate.

In seiner 20 Minuten Rede an die Nation, gab Calderón eine ungewöhnliche Rede ab über die Gründe der Gewalt in Mexiko.

Er sprach von einem Terroristischen Akt der Tat und sprach über weitere Probleme in der Befriedung von Mexiko. Er sprach von einer unglaublichen Korruption in der staatlichen Behörden für Justiz und Strafverfolgung.

Aber in einer unerwarteten direkten Weise kritisierte er die USA, mit ihren viel zu laxen Waffengesetzen und ihrem großen Bedarf an Drogen. Auch dies sei Verantwortlich für die Probleme in Mexiko. Er appelierte an die US Bürger, die „Tragödie, in der die Leute in Mexiko leben, zu reflektieren.“

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USA: Schwarze Angestellte in Regierungsbehörden rufen zum Ende des Drogenkrieges auf

USA: Gruppe stimmt den „Strafverfolgern für Legalisierung“ zu;
Schwarze Angstellte in der Regierung (englisch: Blacks In Government (BIG)), eine Gruppe welche Afroamerikaner in Regierungsbehörden auf Föderaler, Bundesstaatlicher und Gemeindeebenen vertritt, hat mit einer überwältigenden Mehrheit eine Erklärung auf ihrem nationalen Treffen letzte Woche abgegeben, welche zu dem Ende des Verfehlten und Rassistischen „Krieges gegen die Drogen“ aufruft.

Die Erklärung, welche dem Präsidenten Barack Obama und dem Generalstaatsanwalt Eric Holder überreicht werden soll, ruft zu „alternativen zum Gefängnis [auf], welches – teilweise – ein Modell beinhaltet, welche die regulierte und kontrollierte Abgabe bestimmter Drogen ermöglichen könnte“.

Die Erklärung verweist auf die Worte von Marylands Bundespolizeichef Neill Franklin und US-Marshall Matthew Fogg, beides Mitglieder der „Strafverfolger gegen Verbote (LEAP)“, eine Gruppe von Polizisten, Richtern, Strafverfolgern und Gefängniswärtern, welche die Legalisierung und Regulierung von Drogen befürwortet.

BIG und LEAP sagen, dass die Afro-Amerikaner 53.5 Prozent aller Personen im Gefängnis wegen eines Drogenverbrechens stellen, trotz dem Fakt, dass Schwarze nicht öfter Drogen nutzen als Weisse.

Im Ruhestand aber nicht Ruhig, der ehemalige US Marshall Matthew Fogg von LEAP, Foto vom Truth of Success BlogIch persönlich war Zeuge von rassistisch voreingenommenen Strafverfolgungsprozeduren, als ich noch bei der DEA in einer Taskforce gearbeitet habe“, sagte Fogg, ehemaliger US-Marshall und ehemaliger BIG Vizepräsident. „Als ich eine gleichmässige Verfolgung in den Vororten verlangte, traf ich auf interne Behinderung.“

Die BIG Erklärung ruft auf zu einer „föderalen Untersuchung nach Lösungen, um die vornehmlich und weitergehende Verhaftung und Inhaftierung von Afroamerikanern in dieser extraordinären Anzahl wegen Drogenvergehen zu eliminieren.“

Mit der Unterzeichnung der Anti-Drogenkriegerklärung reiht sich BIG in eine Reihe ein mit anderen Afro-Amerikanischen Gruppen, welche ähnliche Positionen vertreten ein, wie die NAACP, dem nationalen Black Caucus of State Legislators und der National Black Police Association.

„Der Krieg gegen Drogen hat Schwarze zehnmal öfter für Drogenvergehen hinter Gittern gebracht als Weisse, auch wenn die Fakten konsistent zeigen, dass Scharze nicht öfter illegalisierte Drogen nutzen oder Verkaufen als Weisse,“ so Fogg: „Es ist an der Zeit, diesen versteckten Rassenkrieg zu beenden.“

Um den gesamten Text der BIG-Erklärung zu lesen, klicke hier (PDF).

via tokeofthetown

USA: Nationales Krebsforschungsinstitut frischt Info zur erfolgreichen Anwendung von Cannabis als Medizin auf

Grafik zu Cannabis als MedizinÜber Businesswire schreibt die US-Biotechfirma Cannabis Science, Inc. dass sie sich freue verkünden zu dürfen, dass das Nationale Krebsforschungsinstitut der USA seine Informationen zu Cannabis als Medizin in der Krebsbehandlung überarbeitet hat: Die Seiten zu Cannabis und Cannabioide als Medizin und Seite 2, cancer.gov, wurden am 17. März 2011 überarbeitet und fassen nun die Behandlung von Krebs mit Cannabinoiden zusammen und geht weit über die einfache Behandlung von Symptomen und Nebeneffekte hinaus indem auf mögliche direkte Antitumorwirkung hingewiesen wird.

„In der Praxis der integrativen Onkologie könnten die Gesundheitsfürsorger Medizinalhanf empfehlen – nicht nur für das Symptommanagement, sondern auch wegen seiner möglichen direkten Antitumorwirkung.“

Die Zusammenfassung enthält folgende Schlüsselinformationen:

  • Cannabis wurde zu medizinischen Zwecken schon jahrtausende Lang genutzt bis zum derzeitigen Status als illegale Substanz.
  • Chemische Komponenten im Cannabis, die sogenannten Cannabinoide, aktivieren spezifische Rezeptoren, die überall im Körper zu finden sind, um einen pharmakologischen Effekt herbeizuführen; insbesondere im zentralen Nervensystem und dem Immunsystem.
  • Cannabinoide könnten Erfolgreich in der Behandlung von krebsbezogenen Nebeneffekten haben. Die möglichen positiven Eigenschaften bei der Therapie mit Medizinalhanf bei Personen mit Krebs beinhalten Antiemetische Effekte, Stimulation des Appetits, Schmerzminderung und verbesserter Schlaf.
  • Auch wenn es noch keine relevanten Studien der Praxis existieren, scheint es, dass Ärzte die sich um Krebspatienten kümmern und ihnen Medizinalhanf empfehlen, dies hauptsächlich zum Symptommanagement verschreiben.
  • Anders als andere üblicherweise genutzte Substanzen werden Cannabinoide in den Körperfettspeichern aufgenommen und nur langsam wieder abgegeben (mit einer Halbzeit von etwa 1..3 Tagen).
  • Auch bei abruptem Absetzen der Cannabinoidaufnahme fällt die Blutplasmakonzentration nicht schnell ab, dies ist positiv, da dies einem Einsetzen von Entzugssymptomen entgegenwirkt.

Dr. Robert Melamede, Vorstand von Cannabis Science, Inc.Robert Melamede, Arzt und Vorstand von Cannabis Science sagte dazu „Wie wir schon vorher berichteten, sind die interessantesten Fakten, welche zum Vorschein gekommen sind seit der Entdeckung des Endocannabinoidsystems (welches marihuanaähnliche Substanzen im menschlichen Körper produziert und nutzt), ist, dass Cannabinoide grundlegende Krebstötende und antimetastasierende Eigenschaften haben. Es gibt eine starke wissenschaftliche Unterstützung für die potenten krebstötenden Eigenschaften von Cannabinoiden, demonstriert durch Gewebekulturen und Tierstudien bei solch tödlichen Krebsarten wie Gliome, Lungenkrebs, Brust- und Prostatakrebs, Leukämie und Lymphknotengeschwülsten als auch bei Hautkrebs.

Die Haltung der Föderalregierung, welche eine Verbotsposition gegenüber Cannabis einnimmt, behindert geradezu alle klinischen Cannabisforschungen.

Ich war sehr erfreut zu lesen, dass das NCI auf ihrer Webseite schreibt, dass „[i]n der Praxis der integrativen Onkologie könnten die Gesundheitsfürsorger Medizinalhanf empfehlen – nicht nur für das Symptommanagement, sondern auch wegen seiner möglichen direkten Antitumorwirkung.“

Aber ich hatte mich zu früh gefreut für diese offizielle Anerkennung der direkten Antitumorwirkung von Cannabinoiden, veröffentlicht in modernen peer-überprüften wissenschaftlichen Berichten. Traurigerweise wurde diese Stellungnahme ohne Kommentar nur kurze Zeit nach der Veröffentlichung entfernt.“

Dr. Melamede führt weiter aus „Klinische Untersuchungen werden dringenst benötigt. Cannabis Science arbeitet aktiv daran, Arrangements zu bekommen um die nötigen klinischen Versuche durchzuführen, und wenn nicht, die zahllosen Einzelberichte sammeln für den Beweis der Krebsheilung. Diese Berichte kommen mit einer immer höheren Frequenz, seitdem einige Bundesstaaten die Medzinalhanfnutzung ermöglichten. Tatsächlich gibt es eine biblische Übersetzung, die zeige, dass Cannabis (keneh bosem) ein Teil des „heiligen Salböls“ sei. Zur Zeit bietet Cannabis Science die Beweise, welche die historische und orale Nutzung von cannabisbasierten Medikamenten aufzeigen, da diese Erfolgreich bei der Behandlung sind.“

via Medicalmarijuana411.com

Mehrheit der US-Amerikaner_innen für die Legalisierung von Marihuana

Eine aktuellen repräsentativen Umfrage von Angus Reid mit 1003 teilnehmenden Personen hat ergeben, dass 55% für eine Legalisierung von Marihuana sind. Dem gegenüber stehen 40%, die das als keine gute Idee sehen.

Die Gruppen, welche die Legalisierung von Cannabis in den USA besonders unterstützen sind Demokraten (63%), Unabhängige (61%), Männer (57%) und Personen im Alter zwischen 35 und 54 Jahren (57%).

Leider unterstützen nur 10% der Amerikanern eine Legalisierung von Ecstasy. Noch geringere Zustimmung erhält die Legalisierung von Kokain (9%), Heroin (8%), Methamphetamin (7%) und Crack (7%).

64% der Antwortenden glauben, dass Amerika ein ernsthaftes Drogenmissbrauchsproblem hat, während einer-von-fünf (20%) das Drogenproblem nur auf bestimmte Gegenden und Personen bezogen sieht. Einer von Zwanzig Amerikanern (5%) denken, dass die USA kein ernsthaftes Drogenmissbrauchsproblem haben.

Nur Neun Prozent der Antwortenden glaubt, dass der „Krieg gegen Drogen“ – der Versuch der US-Regierung den Handel für illegalisierte Drogen zu unterbinden – ein Erfolg sei, während zweidrittel (67%) ihn als Fehlschlag ansehen.

Analyse

Die Umfrage zeigt ein Land, welches sich Besorgt und Enttäuscht über die Auswirkungen von Drogen – aber auch zugleich über die Umgangsweise der Regierung mit dem Problem – zeigt.

Dennoch zeigt der Bereicht, ebenso wie die Umfragen von Angus Reid von 2009 und 2010, dass die Mehrheit der US-Amerikaner sich für die Legalisierung von Marihuana ausspricht. Cannabis wird definitiv nicht als schädliche Substanz angesehen wie andere illegalisierte Drogen, wie die geringe Unterstützung für die Legalisierung von Kokain und Heroin zeigt.

Kompletter Bericht als PDF: Full Report, Detailed Tables and Methodology (PDF).

NAACP ruft zum Ende des Kriegs gegen Drogen auf

Los Angeles: Die National Association for the Advancement of Colored People, englisch für Nationale Organisation für die Förderung farbiger Menschen, auch NAACP genannt hat auf ihrer 102. jährlichen Sitzung in Los am Dienstag mit dem „Krieg gegen die Drogen“ gebrochen. Von ihrer Sitzung aus rief damit eine der ältesten und einflussreichsten Bürgerrechtsorganisationen der USA zum Ende des Krieges gegen Drogen auf.

Der Titel der Resolution sagt schon alles „Ein Aufruf, den Krieg gegen Drogen zu beenden, Gelder in die Erforschung von Therapien bei Substanzmissbrauch, Bildung, und Gelegenheiten für farbige Gemeinschaften für ein besseres Morgen zu leiten“

Benjamin Todd Jealous, Vorstand und Geschäftsführer der NAACP sagte dazu: „Heute hat die NAACP einen großen Schritt vorwärts getan, hin zu Gleichheit, Gerechtigkeit und effektiver Strafverfolgung. Die fehlgeschlagene Drogenpolitik wurde am meisten in afro-amerikanischen Gemeinschaften durchgesetzt und muss gestoppt werden und durch faktenbasierte Praktiken ersetzt werden, welche die Ursprünge für Drogenmissbrauch angehen.“

Die Resolution sagt, dass die USA mehr als 40 Milliarden US-Dollar jedes Jahr ausgeben, um den Kampf gegen Drogen zu führen und hundert-tausende in den niedrigen Rängen zu Inhaftieren – meistens aus farbigen Gemeinschaften. Schwarze sind 13-mal öfter Betroffen für ein geringes Drogenvergehen eingesperrt zu werden als Weisse, auch wenn die Konsumentenraten nahezu vergleichbar sind, so die Gruppe.

„Studien zeigen, dass alle rassischen Gruppen Drogen in ähnlicher Weise Missbrauchen, aber die Zahlen zeigen dass Afro-Amerikaner, Hispanics und andere Menschen mit Farbe viel öfter gestoppt, durchsucht, verhaftet, verurteilt und eingesperrt werden für drogenbezogene Vergehen“, sagte Alice Huffman, Präsident der NAACP in Kalifornien, die letztes Jahr auch Kaliforniens Proposition 19-Marihuanalegalisierungsinitiative unterstützte. „Dieses zwei-Klassen System der Drogenstrafverfolgung, dass dazu dient, Afro-Amerikaner und andere Minderheiten im Gefängnis wegzuschliessen, muss aufgezeigt und ausgelöscht werden.“

Anstelle das US-Strafsystem mit Drogenstraftätern zu überfluten, ruft die Erklärung dazu auf, in Behandlungs- und Präventionsprogramme zu investieren, inklusive Methadonkliniken und Behandlungsprogramme, die sich als effektiv erwiesen haben.

„Wir wissen, dass der Krieg gegen Drogen ein kompletter Fehlschlag ist, da in den 40 Jahren des anhaltenden Krieges weder der Drogenkonsum noch der Missbrauch reduziert wurden,“ sagte Robert Rooks, Direktor von NAACPs Strafjustizprogramms. „Das einzige was wir geschafft haben, ist die weltgrößte Gefängnisbevölkerung zu haben, wir schicken Menschen mit mentalen oder Abhängigkeitsproblemen in den Knast und erzeugen ein System der rassistischen Ungleichheit, die den Jim Crow Gesetzen von 1960 in nichts Nachstehen.“

Neill Franklin, ein Afroamerikaner und ehemaliger Drogenpolizist aus Baltimore und Vorstand von Law Enforcement Against Prohibition (Strafverfolgunger gegen Prohibition), machte eine Präsentation über das Ende des Krieges gegen die Drogen am Montag und hatte am Dienstag noch mehr zu erzählen.

„Die NAACP war immer an der vordersten Front, wenn es um den Kampf für Bürgerrechte und sozialer Gerechtigkeit in diesem Land geht seit über einem Jahrhundert. Der Fakt, dass diese Organisation dem Aufruf der anderen, wie der Nationalen Polizeiorganisation für Schwarze, folgt – dem Aufruf für ein Ende des Krieges gegen Drogen – sollte ein Weckruf an unsere Politiker sein – inklusive und insbesondere Präsident Obama – der es noch immer nicht geschafft hat, die Zerstörung die der „Drogenkrieg“ in unserer Gesellschaft und insbesondere in farbigen Gemeinschaften anrichtet, zu stoppen.“

Auch wenn die Delegierten des Treffen der Resolution zugestimmt haben, muss sie noch von dem Vorstand der NAACP im Oktober abgesegnet werden. Sobald dies geschehen ist, werden NAACP 1200 aktive Mitglieder überall im Land mobilisieren um Kampagnen für ein Ende des Krieges gegen Drogen durchzuführen.

Die Afro-Amerikanische Gemeinschaft hat lange genug unter der brutalen Drogenverfolgung in diesem Land gelitten. Dass die führende Afro-Amerikanische Organisation in den USA einen Standpunkt gegen den Krieg gegen Drogen setzt, ist ein wirklich großes Ding.

via StopTheDrugWar

Studie: Jugendlicher Drogenkonsum nicht durch medizinisches Marihuana beeinflusst

USA: Einer Metastudie des Marihuana Policy Projects zufolge, welche alle verfügbaren Daten aus den US-Bundesstaaten die Medizinalhanf verfügbar haben, analysiert hat, beeinflusst die Verfügbarkeit nicht den Konsum von Jugendlichen. Es war die Frage herauszufinden, ob die Möglichkeit für Patienten ihre Medizin zu erhalten, das „falsche Signal“ an Jugendliche senden würde, so wie die Prohibitionisten es so oft behaupten. Der Bericht ist hier zu haben.

Nun zeigt sich, dass dies nicht der Fall ist. Tatsächlich stellt sich heraus, dass in den 13 Bundesstaaten mit verfügbaren Daten die Konsumraten die gleichen oder gesunken sind, seitdem es Medizinalhanfgesetze gibt. In einigen Fällen sind die Abnahmen bei jugendlichen Konsumenten signifikant. Das bedeutet nicht, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen Medizinalhanf und der Reduzierung der Konsumraten gibt. Allerdings zeigt der Bericht definitiv auf, dass es keinen Zusammenhang zwischen Medizinalhanf und einem vermehrten Konsum bei Jugendlichen gibt.

Es ist für uns nicht überraschend, wir wissen schon, dass das Verhaften von Personen wegen Marihuana, auch bei Teenagern, die Konsumtenrate nicht reduziert. Eine Eltern fragen sich an dieser Stelle vielleicht, „wie könnte ich verhindern, dass mein Kind Marihuana nimmt?“

Eine andere Studie, die in dieser Woche von der Universität Washington veröffentlich wurde, lautet die Antwort: „Redet mit ihnen.“

US-Bankrott beendet den Krieg gegen Drogen?

Grafik der US DollarnoteNoch immer ist keine Einigung in Sicht, was die Erhöhung der US-Schuldengrenze angeht. Wie der Spiegel schreibt, seien Chaos und Machtkämpfe überwiegend bei diesem Spiel – und das nur fünf Tage, bevor die USA den Staatsbankrott einreichen muss.

Es bleibt wohl nur bis zum 2. August Zeit, davor müsste der Kongress die gesetzlich gesetzte Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar anheben. Interessanterweise wird jetzt viel Gewese darum gemacht, in den 1960er Jahren wurde diese Grenze indes etwa 10 Mal geändert. Das nebenbei.

Was viel interessanter ist, dass natürlich nicht gleich der Strom ausgeht. Allerdings könnten unter Umständen Beamte nicht mehr bezahlt werden – die Rede in den Nachrichten und Zeitungen ist zb. vom FBI. Vielleicht müssen auch die Geldtöpfe für die (militärisch) geführten Einsätze „gegen Drogen“ stark eingeschränkt oder eingefroren werden..

Wir dürfen gespannt sein!
Sehen wir das Kartenhaus des Krieg gegen Drogen, der in Wahrheit ein Krieg gegen Menschen ist – zusammenfallen?

Cannabis: DEA benötigte nur neun Jahre zum Lügen

Die US-Drogenverfolgungsbehörde DEA kommt nach nur neun Jahren, seit dem Medizinalhanfbefürworter eine Petition eingereicht haben, Überlegung zu dem Schluss, dass Cannabisblüten keinen medizinischen Nutzen hätten. Die Petenten baten die Regierung zur Umklassifizierung, da eine wachsende Grundlage an Forschung die Effektivität bei bestimmten Krankheiten belegt habe. Die letzte dieser Art von Petition wurde 1972 eingereicht, da benötigte die DEA noch 17 Jahre um zu die Petition abzulehnen. Welch ein Hohn, wenn man sieht, dass große Pharmafirmen auf Cannabiswirkstoffe setzen, siehe Sativex von Bayer AG. Die Pharmafirmen dürfen also ganz legal Geld mit etwas machen, was uns seit Jahren als „medizinisch ohne Nutzen“ dargestellt wird und wir Normalsterbliche in den Knast dafür wandern, Familien zerrüttet und Schullaufbahnen beendet werden.

Während die Entscheidung der DEA veröffentlicht wurde, finden die Wissenschaftler weiterhin positive Effekte von Cannabis. So findet zur Zeit eine große Konferenz zu Cannabis und Cannabinoiden in Chicago statt. Dr. Igor Grant, ein Neuropsychiater am Centrum für die Erforschung von Medizinalhanf am UC San Diego, veröffentlichte vor kurzem klinische Studien, die zeigen dass Marihuana bei neuopathischen Schmerzen und Muskelspastizität hilft. Er sagte, dass die Position der Förderalregierung Wissenschaftler abschrecken lässt, die Forschung durchzuführen die notwendig sei um die medizinsche Effektivität der Droge zu testen. „Wir sind in einem Teufelskreis gefangen. Es ist immer eine Gefahr, wenn die Regierung aufgrund irgendwelcher Vorurteile oder Glauben agiert anstelle von wissenschaftlichen Beweisen.“, so Grant.

Die öffentliche Meinung zu Medizinalhanf habe sich auch gewandelt. So unterstütze die Mehrheit der US-Amerikaner/innen die medizinische Nutzung in landesweiten Umfragen. Als die Petition eingereicht wurde, waren es acht Bundesstaaten die Regelungen zu der Nutzung von medizinischem Marihuana hatten – nun sind es 16 und der Bezirk Columbia. Im Jahre 2009 drängte die Amerikanische Medizinerorganisation AMA die Regierung, ihren Standpunkt zu Marihuana zu Überdenken, „mit dem Ziel, klinische Studien zu cannabinoid-basierte Medikamente und alternative Methoden zu erforschen“.

via LA Times

USA: Connecticut entkriminalisiert Marihuana

Grafik zur Lage von Connecticut in den USA, aus Wikipedia 1.7.2011USA: Ab heute ist der Besitz von geringen Mengen Marihuana im Bundesstaat Connecticut entkriminalisiert. Am gestrigen Tag unterschrieb Gouverneur Dannel Malloy das Gesetz SB 1014, das heute nun in Kraft trat. Das neue Gesetz senkt die Strafen für den Besitz von weniger als einer halben Unze Marihuna (etwa 14 Gramm) von einem strafbaren Vergehen zu einer nicht-strafbaren Übertretung.

Seit heute wird die Strafe für den Besitz einer „geringen Menge“ Marihuana in Connecticut nur noch ein 150 Dollar Bußgeld kosten für das erste Mal, und einem Strafrahmen von 200-500 Dollar für weitere Vergehen, sowie Weiterbildung zu Drogen nach dem dritten Vergehen.

Der bundesstaatlichen Finanzaufsicht sagt, dass das neue Gesetz dem Bundesstaat etwa 885.000 Dollar im Jahr sparen wird und etwas über 600.000 Dollar an neuen „Steuern“ (Bußgelder usw.) einbringen wird. Ausserdem erlaubt es der lokalen und Bundesadministration Millionen US-Dollar in der Strafverfolgung hin zu ernsthafteren Verbrechen zu verlagern.

Dieses Gesetzteswerk hätte es nicht geschafft, ohne das direkte Ansprechen und Lobbying bei Gouverneur Malloy. Es ist nur knapp durch die Abstimmung gekommen. Es zeigt sich ein Effekt der Wählerschaftsmeinung zum Thema!

via justsaynow

USA: Gesetz zur Legalisierung von Marihuana im Kongress

USA: Der erste Gesetzesvorschlag zur Marihuanalegalisierung der es nun bis in den Kongress geschafft hat! Wenn du US-Amerikaner kennst, gebe ihnen Bescheid, so dass sie dieses Gesetzesvorhaben unterstützen können!

H.R. 2306, der sogenannte „Ending Federal Marijuana Prohibition Act“ würde Marihuana aus dem föderalen Gesetz zur Kontrolle von Substanzen (Controlled Substances Act) herausnehmen und die Rolle der Föderalregierung in der Marihuanaverfolgung bei Handel über Bundesstaatsgrenze einschränken. Die Bundesstaaten wären in der Lage, Marihuana zu Legalisieren und zu Regulieren, oder können es weiterhin verbieten – sie können dann individuell Entscheiden.

US-Amerikanische Bürger können das Kontaktformular von StopTheDrugWar.org nutzen, um mit ihrem Senator Kontakt aufzunehmen. Ebenso kann man die Senatoren anrufen. Wenn du die Nummer nicht weisst, nutze die Telefonzentrale des US-Kongress: (202) 224-3121. Und verbreite die Infos!

Für weitere Hintergrundinformationen zu dem Gesetz schau auf StopTheDrugWar.org.

Acht US-Bundesstaaten verbieten Schokoladenaroma

Es wird „Gesetz der unbeabsichtigten Konsequenzen“ genannt, oder auch „was passiert wenn ein Haufen ignoranter Gesetzesmacher versuchen, das Leben von Leuten zu stören, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben.“

Einer Pressemitteilung der Retail Compliance Association, einer Händlervereinigung von Verkäufern des sogenannten „synthetischen Marihuanas“ auch als Spice bekannt, haben acht Bundesstaaten der USA, darunter Texas, Wisconsin und Florida effektiv Tylenol (einem freiverkäuflichen Schmerzstiller) in ihrem Gesetztesrausch verboten:

„Was uns fasziniert ist, dass alles von künstlichem Schokoladenaroma bis zu synthetischen Motorenöl analoge der synthetischen Cannabionide enthält, die gerade verboten wurden. Es ist eine brandneue Wissenschaft, diese Rezeptoren sind verantwortlich für so viele Körperfunktionen, so dass es unmöglich scheint, dass diese neuen Gesetze nicht kippen mit ihrer extrem wagen beschreibung von möglicherweise verbotenen Substanzen“ sagte Daniel Francis, Vorstand der RCA.

Der genaue Wortlaut des Texanischen Gesetzes SB 331 sagt „jede Menge von synthetischen chemischen Komponenten, die ein Cannabionidrezeptor Agonist ist und die pharmakologischen Effekte von natürlich vorkommenden Cannabioniden imitiert“.

Informierte Leser wissen, dass der Schmerzstiller Tylenol funktioniert, indem die CB1 und CB2 Cannabionidrezeptoren im Körper aktiviert werden. Dies hat OldHippie in einem Artikel geschrieben, der auch der Vorgänger für die FDA Profilserie im The420Times war.

Das ganze ist nicht nur auf Tylenol beschränkt. Auch Echinacea ist ein Cannabinoidrezeptor Typ Eins Stimulanz. Die natürliche Komponenten in Echinacea werden „Alkylamide“ genannt und existieren in vielen Pflanzen, und sie können alle den CB1 Rezeptor stimulieren.

„Die natürlichen Komponenten, die wir als Alkylamide kennen wurden auch als Cannabinomimetika klassifizert – Substanzen die mit den Cannabionidrezeptoren interagieren, bekannt als CB1 und CB2. Ja, Marihuana aktiviert diese Cannabinoidrezeptoren, und gibt den Menschen den „Fressflash“; Echinacea kann das gleiche hervorrufen, legal.“ (siehe findarticles.com)

OldHippie hat sich die Texanischen Statuten angeschaut, und sie wurden tatsächlich durchgewunken und vom Governeur von Texas unterschrieben und werden am 1. September 2011 effektiv. Somit können wir von SWAT Razzien in jeder Apotheke, Supermarkt und Warenhaus in Texas an diesem Tag ausgehen.

Die Gesetzesmacher, die dabei waren, werden keine Scham zeigen oder ihren Schwachsinn sehen, aber wir können das auf den großen Haufen der Fakten legen, die zeigen dass die Cannabisverbote die größte Farce sind und eine Kontrolle der Menschen.

Der chemie Teil ist ein weiterer Beweis, wie sehr Cannabis und der menschliche Körper verwoben sind, und um so früher die Gesetzesmacher verstehen, dass es normal ist, um so früher wird es der Menschheit besser gehen.

Cannabis Culture: Eight States Have Banned Tylenol In Anti-Marijuana Hysteria, BeyondChronic.

Konferenz der Bürgermeister der USA: Der Krieg gegen Drogen ist ein Fehlschlag

USA: Die Konferenz der Bürgermeister der USA haben ohne Widersprüche eine Resolution verfasst, die den „Krieg gegen Drogen“ als Fehlschlag bezeichnet. Er führe zu viel zu vielen Gefangenen und rassischen Ungleichheiten.

„Der Krieg gegen Drogen – vor 40 Jahren an diesem Wochenende ausgerufen – ist der treibende Grund für Masseninhaftierungen in Amerika“ sagten die US-Bürgermeister in einer Erklärung vom Montag auf der jährlichen Konferenz der Bürgermeister der USA. Diese trafen sich in Baltimore.

Die Bürgermeister stellten heraus, dass die USA bei weitem die höchste Inhaftierungsrate in der Welt habe, mit 2.4 Millionen Personen im Gefängnis oder Jugendvollzugsanstalten, inklusive etwa 500.000 Amerikanern, die hinter Gittern sitzen wegen Verstosse gegen das Drogengesetz – eine Steigerung von 1200 Prozent seit 1980.

In ihrer Erklärungs befürwortet die Konferenz der Bürgermeister eine neue föderale Legislatur, vorgestellt im National Criminal Justice Commission Act von 2011, herausgebracht von Senator Jim Webb aus Virginia und Senator Lindsey Graham aus Süd Carolina.

Das Gesetz würde „den lange überfälligen Schritt gehen und eine nationale, bipartisane Kommisson starten, die eine komplette 18-monatige Untersuchung des Strafjustizsystems vornehmen sowie konkrete weitgehende Reformen vorschlagen soll.“ so die Erklärung.

Übernommene Erklärungen werden die offizielle Politik der Bürgermeisterkonferenz, um mit einer Stimme zu sprechen und somit die Erfahrung über die lokalen Probleme weiterzugeben und dringendsten Prioritäten unserer Städte zu setzen.

„Eine nationale Kommission zur Strafjustiz wird helfen, kosteneffektive Maßnahmen zu finden, welche die öffentliche Sicherheit unterstützen, den Zyklus der Abhängigkeit durchbrechen und die Familien zusammenhält.“ sagte Bürgermeister David Coss aus Santa Fe, der die Erklärung vorstellte, die nun übernommen wurde.

Bürgermeister David Coss, Santa Fe: „Wir können es uns einfach nicht leisten, weiterhin Steuergelder für ein fehlgeschlagenes Justizsystem zu verschwenden, wenn es weniger teure, menschlichere und effektivere Wege gibt mit Drogen und Verbrechen umzugehen“.

„Die USA soll das Land der Freien seien, aber wir haben mehr Personen hinter Gittern als jedes andere Land auf der Welt, insbesondere wegen dem Fehlgeschlagenen Krieg gegen die Drogen“, sagte Bill Piper, Direktor bei der Drug Policy Alliance (DPA). „Das 40jährige Bestehen des fehlgeschlagenen Drogenkrieges ist eine gute Gelegenheit um in eine neue Richtung zu gehen. Eine nationale Kommission hilft den Gesetzesmachern, eine wissenschaftlich erwiesene Politik zu machen, die Inhaftierungen verhindert, Steuergelder spart und die öffentliche Sicherheit verbessert.“

Der Erklärung der Bürgermeister zufolge soll die Strafjustizkommssion Empfehlungen produzieren, die „Verbrechen und Gewalt reduzieren, die Kosten effektiver halten, die Interessen der Justiz wahren [..] Inhaftierungen reduzieren, die US Drogenpolitik reformieren, rassische und geschlechtliche Ungleichheiten eliminiert, Widereingliederungen verbessert und den Zugang zum Drogenentzug ausweitet, Psychologische Unterstützung und Gesundheitsfürsorge bietet – Ziele die diese Konferenz sehr Unterstützt.“

Die Erklärung kommt an den Fersen des Berichtes der Global Commission zu Drogenpolitik, welcher am 2. Juni 2011 veröffentlicht wurde und zu einer grundlegenden Verlagerung des Paradigmas, wie unsere Gesellschaft mit Drogen umgeht, fordert.

Der Bericht wurde um die gesamte Welt geschickt und hat tausende Berichte in den Medien weltweit gebracht (in Deutschland leider weniger, anscheinend sind die Medien hierzulande zu gut Trainiert und haben die Schere im Kopf angesetzt. Dazu schreibe ich noch was. Red.)

Die Erklärung der Bürgermeister ist hier als PDF Version verfügbar, siehe Seite 54.

Der komplette Text der Erklärung, so wie er von der Bürgermeisterkonferenz der USA übernommen wurde:
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Miss USA unterstützt Medizinalhanf

Nur um zu zeigen, wie die Marihuanadebatte den Mainstream erreicht hat, hat die frisch gekürte Gewinnerin des Miss USA Wettbewerbs, Alyssa Campanella, verlauten lassen, dass sie die Nutzung von medizinischem Marihuana unterstützt. Als Repräsentantin von Kalifornien, dachte die Jury, dass sie sie zu ihrer Meinung über Marihuana befragen sollte.

Sie hatte folgendes zu sagen:

Nun, ich verstehe warum diese Frage gefragt wird, insbesondere in Hinblick auf die zukünftige Ökonomie, aber ich verstehe auch dass medizinisches Marihuana sehr wichtig ist für jene die es benötigen“, sagte sie während des Wettbewerbs.

„Ich bin nicht sicher, ob es Legalisiert werden sollte, und damit wirklich den Krieg gegen Drogen ändert. Ich meine, es wird schon heute missbraucht, unglücklicherweise, und das ist der einzige Grund warum ich etwas dagegen bin, aber medizinisch ist es Okay.“

Nun, es ist gut dass die Miss USA der Meinung ist, dass es Personen, denen es mit dieser bewährten, aber noch immer kontroversen Medizin besser geht, sie auch bekommen sollten. Interessant an der Stelle ist, dass die Frage so wichtig geworden ist, dass sie in einem solchen öffentlichen Umfeld gefragt wird.

via MPP Blog (mit Foto von AP)

USA: Razzien in Abgabestellen und Lizenzen für Pharmafirmen

Während die Föderalregierung Druck auf das nationale Krebsinstitut ausübt, da ihre Beschreibung von Cannabis zu befürwortend ist; während die Drogenverfolgungsbehörde DEA Razzien in Bundesstaat nach Bundesstaat mit legalem medizinischen Marihuana durchführt; während föderale Verfolger versuchen, Beamte in Rohde Island, Maine, Arizona, Colorado und Washington einzuschüchtern – gibt die DEA zu, dass 55 Pharmafirmen nun Lizenzen erhalten haben um in den USA Cannabis anzubauen.

Das ist richtig – dass, was viele von euch in ihrer Privatsphäre in eurer Wohnung für euren Eigenbedarf macht und ein Verbrechen ist – aber wenn du eine Pharmafirma bist (und sichergehst, dass du genug Geld für politische Kampagnen ausgibst) kannst du eine Lizenz von der Drogenverfolgungsbehörde bekommen um Marihuana zu medizinischen Zwecken zu produzieren – die gleichen Zwecke, von denen die DEA sagt, Cannabis würde sie nicht besitzen.

Diese offenkundige und ungeschmickte Schizophrenie der föderalen Regierung zu diesem Thema ist nun voll zu erkennen. Wenn eine kranke Person in eine Abgabestelle geht, um Marihuana zu bekommen, ist das falsch.
Aber wenn sie eine wertlose Pille wie Marinol – ohne viele der Chemikalien im natürlichen Cannabis mit den medizinischen Eigenschaften – von einer pharmazeutischen Firma bekommt, ist das richtig.

In anderen Worten: Die Drogenverfolgungsbehörde DEA führt Razzien in Kollektiven und Abgabestellen durch, um die Konkurrenz für ihre „Big Pharma“ Freunde auszuschalten, die tonnenweise Geld an Politiker geben, die wiederum tonnenweise Geld in die DEA-Budgets geben. Eine echte Mafiataktik – nur dass sie von der Regierung kommt.

via 420Times: As The DEA Raids Dispensaries, It Hands Out Cannabis Growing Licenses To Big Pharma

USA: FDA stimmt neuer Studie zu Marihuana und Posttraumatischen Stress zu

Die Multidisziplinäre Vereinigung für psychedelische Studien aus Santa Cruz hat gerade die Erlaubnis der FDA erhalten, die Effekte von Cannabis auf posttraumatische Stressstörungen zu studieren.

Vor einigen Monaten hat die MAPS schon ihre ersten experimentellen Sitzungen in ihrer zweiten MDMA Studie begonnen, die auch um PTSD handelte.

PTSD eine sehr schwere medizinische Verfassung gegenüber der Gesundheit und zur Zeit belastet es etwa 7.8 Prozent der US-Amerikaner. Es wird durch das Ausssetzen in gefährlichen oder extrem stressigen Situationen ausgelöst, die in langwidrigen Symptomen äussern wie verstörende Flashbacks, stressige Emotionen, Panikattacken und Alpträume.

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USA: Delaware ist der 16. Bundesstaat mit medizinischem Marihuana Programm

Delaware, ein Bundesstaat der USADie Washington Post berichtet, dass am heutigen Freitag der Gouverneur Jack Markell ein Gesetz unterschrieben hat, dass Delaware zu dem 16. Bundesstaat macht, in dem medizinisches Marihuana möglich wird.

Ohne große Fanfaren wurde das Gesetz verabschiedet. Ein Sprecher sagte, der Markell wolle das Gesetz so schnell wie möglich Unterzeichnen damit die lange Zeit bis das Programm am laufen ist nicht noch weiter Verzögert wird.

Das neue Gesetz erlaubt es Personen ab 18 Jahren oder Älter mit bestimmten schweren Krankheiten, die durch Marihuana erleichtert werden können, bis zu sechs Unzen (eta 168 Gramm) der Droge besitzen zu dürfen. Patienten die sich dafür Qualifizieren können dann zu staatlich lizensierten und regulierten „Abgabezentren“ gehen, die sich in jeder der drei Counties in Delaware befinden werden. Diese Zentren bauen dann das Cannabis an und produzieren und geben Marihuana ab.

via Washington Post